Weitere Informationen

Sie wollen mehr über das Thema Kühlen & Gefrieren erfahren? Nachfolgende Artikel helfen Ihnen weiter:

Interaktive Ratgeber & Rechner

Taschenrechner, auf dem jemand Zahlen eintippt, mit dem interaktiven Rechner Energieverbrauch und Wasserverbrauch berechnen (Quelle: Fotolia)

Ist Ihr Kühlschrank ein Stromfresser? Der interaktive Berater auf unserer Seite "Ratgeber & Rechner" zeigt Ihnen, wie viel Geld Sie beim Austausch sparen und welches Gerät zu Ihnen passt. Außerdem: Antworten zu vielen weiteren Themen rund um Energie - probieren Sie's!

Verschiedene Zonen im Kühlschrank

Kühlzone (5 – 8 Grad)
Ins oberste Fach gehören Lebensmittel, die nur leicht gekühlt werden müssen. Diese Temperatur ist ideal für Käse, Eingemachtes sowie Bier, Weißwein und Sekt.

Mittleres Fach (6 Grad)
In die Mitte kommen Milchprodukte wie Topfen, Sahne, Joghurt oder Crème fraiche. Fälschlicherweise wird Frischmilch oft in die Kühlschranktür gegeben, dort ist es aber eigentlich zu warm.

Türfächer (10 – 15 Grad)
In der Kühlschranktür ist es etwas wärmer als im Inneren. Sie eignet sich besonders für Butter, Eier, Saucen, Marmelade oder Getränke.

Null-Grad-Zone
Direkt über dem Gemüsefach ist der kälteste Bereich des Kühlschranks. Ideal für leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Wurst.

Gemüsefach (8 Grad)
Obst sowie Gemüse und Salat liegen hier genau richtig. Lagern Sie frische ungewaschene Produkte in einer luftdurchlässigen oder perforierten Folie.

Starke Technik, leises Brummen

Kühl- und Gefriergeräte arbeiten im Dauereinsatz. Wer bei einer Neuanschaffung auf Energieeffizienz setzt, spart langfristig Strom und Geld.

Und abends endlich ein kaltes Bier! Kein Zweifel, ohne Kühlschrank wäre der Alltag nicht lebenswert. Lebensmittel bleiben darin lange kühl und frisch. Kühlgeräte sind durchschnittlich 14 Jahre im Einsatz, Gefriergeräte sogar 17 Jahre in Betrieb. Eine Neuanschaffung rechnet sich aber schon viel früher: Die sparsamsten Geräte verbrauchen heute nur noch halb so viel Strom wie vor zehn Jahren. Denn bei allen Geräten kommen neben dem einmaligen Anschaffungspreis laufende Stromkosten dazu.

Informationen auf dem EU-Label

Seit 1998 ist der Energieverbrauch auf Kühlgeräten mit dem EU-Label gekennzeichnet. Es informiert über die Energieeffizienz von Elektrogeräten: von A (besonders sparsam) bis G (sehr hoher Energieverbrauch). Weil viele der Geräte die beste Energieeffizienzklasse A übertreffen, wurden hier zusätzlich die Kategorien A+ und A++ eingeführt. So verbraucht ein Gerät mit der Note A+ rund ein Viertel und eines mit A++ etwa 45 Prozent weniger Energie als ein A-Gerät.

Die Energieeffizienzklassen ändern sich

Jetzt hat die EU eine Änderung beschlossen. Das EU-Label teilt auch weiterhin die Geräte in unterschiedliche Energieeffizienzklassen ein, die bestimmten Farbbalken zugeordnet sind: Grün steht für besonders geringen Energieverbrauch, rot für energiefressende Geräte. Neu ab Juli 2010 sind die geänderten Verbrauchsgrenzen. Damit fallen die wenig aussagekräftigen A+- und A++-Klassifizierungen weg. Stattdessen wird es für Kühlgeräte die neuen Kennzeichnungen A -20%, A -40%, A -60% und A -80% geben. Sie zeigen, dass das jeweilige Gerät 20, 40, 60 oder 80 Prozent weniger Energie verbraucht als ein vergleichbares in der Energieeffizienzklasse A.




Die Sterne deuten

Die Anzahl der Sterne eines Kühl- und Gefrierschranks kennzeichnet unterschiedliche Temperaturbereiche. Je mehr Sterne, desto kälter die Temperatur und desto höher der Energieverbrauch. Ein Stern leistet -6 Grad. Hier halten sich bereits eingefrorene Lebensmittel bis zu einer Woche. Um eingefrorene Lebensmittel mittelfristig bis zu drei Wochen zu lagern, eignen sich zwei Sterne mit -12 Grad oder kälter. Drei Sterne bringen mindestens kalte -18 Grad. Sie sind geeignet, um bereits eingefrorene Lebensmittel über mehrere Monate zu halten. Das hängt aber von den Lebensmitteln selbst ab. Vier Sterne bringen ebenfalls wenigstens -18 Grad. Sie haben genügend Power, um Lebensmittel selbst einzufrieren. Je nach Art des Lebensmittels hält dieses mehrere Monate.

So errechnen Sie die Kosten

Es lässt sich leicht ausrechnen, wie hoch die Kosten bei einem neuen Gerät in den nächsten Jahren ausfallen. Einfach den in Kilowattstunden (kWh) an dem Gerät angegebenen Jahresstromverbrauch mit der geplanten Nutzungsdauer sowie dem eigenen derzeitigen Strompreis multiplizieren. Beispiel: Ein Gerät der Energieeffizienzklasse A verbraucht 234 kWh im Jahr. Die Rechnung lautet dann: 234 kWh x 10 Jahre x 0,20 Euro (Strompreis pro kWh). Ergebnis: Das Gerät verursacht 468 Euro Stromkosten in den nächsten zehn Jahren. Würde man ein  A++-Gerät mit 125 kWh Jahresverbrauch kaufen, fielen nur 250 Euro für Strom an.

Was die Zukunft bringt

Neueste Erfindung, aber noch nicht zu kaufen: absolut leise Kühlschränke ohne Kompressor. Die Kühlung liefert ein neu entdecktes Polymer, das kalt wird, sobald eine elektrische Spannung anliegt. Neben der effektiveren Kühlung bietet das auch Möglichkeiten zu ganz neuen Designs der gewohnten Kühl-„Schränke“.

Ihre Bewertung für diesen Artikel Rating: 3.0/5 (total: 69)