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Surfen und fahren: So
stellen sich die Ingenieure
der Schweizer Ideen-
schmiede Rinspeed die
Zukunft des Autos vor. (Foto: Rinspeed)

Autopilot

Die Zukunft des Fahrens

Schon bald können unsere Autos selbst steuern und uns Zeit für andere Dinge lassen. Die technischen Voraussetzungen dafür sind in vielen Fahrzeugen bereits heute vorhanden.

Erinnern Sie sich noch an die US-Serie „Knight Rider“, die in den 80er-Jahren über unsere Bildschirme flimmerte? Star der Serie war der Sportwagen K.I.T.T., der nicht nur sprechen, sondern auch selbst fahren konnte. Damals war das Science Fiction, heute ist all das möglich. Autonom steuernde Autos bieten viele Vorteile, weil sie das Fahren sicherer machen und dabei Energie sparen. Darüber hinaus lassen sie dem Menschen mehr Zeit für angenehme Dinge. Denn Hand aufs Herz: Wer hat im Stop-and-go schon wirklich Freude am Fahren? Würden Sie auf täglichen Pendelfahrten nicht auch lieber Mails schreiben und beantworten, twittern, bloggen oder einfach nur entspannt telefonieren?

Risiko: selbst fahren

Und Ihr Auto findet selbsttätig das Ziel! Miteinander vernetzte Fahrzeuge könnten sich darüber hinaus gegenseitig abstimmen, den Verkehr flüssiger gestalten und so weniger Treibstoff verbrauchen. Die Einsparung kann im Kolonnenverkehr bis zu 40 Prozent betragen, auf freier Strecke sind noch 10 bis 15 Prozent möglich.

Da der Autopilot nie müde wird und extrem schnell auf Gefahren reagiert, sinkt das Unfallrisiko und damit auch die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten. Am besten könnte die Technik ihre Vorteile auspielen, wenn alle Autos autonom fahren würden. Das Risiko bleibt der Mensch: Solange noch Fahrer ihr Auto eigenhändig steuern wollen, macht ihr individuelles, nicht vorhersehbares Verhalten das Ganze kompliziert.

Weniger Verkehr

Ein autonomes Fahrzeug sollte noch mehr können: Es muss auch in der Lage sein, selbstständig zu seinem Nutzer zu kommen. Nach seinem Einsatz muss das Auto wieder aus dem aktiven Straßenverkehr verschwinden – und zwar so lange, bis es der nächste Fahrer per Smartphone oder Internet anfordert.

Das deckt sich mit dem Trend zum Carsharing: ein Auto mit anderen teilen statt es allein zu nutzen und zu besitzen. Das kommt allen zugute: So befördern viel weniger Autos die gleiche Menge an Menschen. Und diese können dann vollkommen entspannt aus ihrem Fahrzeug steigen – auch weil sie sich nicht länger über andere Verkehrsteilnehmer ärgern müssen.


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