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Nachhaltig feiern

Bescherung unterm Bio-Baum

Tannenbäume gehören zur Weihnachtsfeier wie Plätzchen und Geschenke. Ökologisch gesehen sind sie jedoch oft alles andere als festlich.

Ein wohliger Geruch nach Tannennadeln liegt in der Luft, sattgrün und perfekt gewachsen steht der Baum im festlichen geschmückten Wohnzimmer. So stellen sich wohl die Meisten ein lauschiges Weihnachten unter dem Christbaum vor. Ganz so idyllisch ist die Realität allerdings nicht.

Genmanipuliert und giftig

Denn ein Großteil der Christbäume stammt aus dänischen oder osteuropäischen Monokulturen, in denen mit Giftstoffen gearbeitet wird. Herbizide gegen Unkraut, Pestizide gegen Schädlinge, selbst beim Tannengrün wird nachgeholfen – mit einem speziellen Dünger, der direkt auf die Nadeln gesprüht wird. Das ist eine große Belastung für die Umwelt und den Menschen – schließlich stehen die Bäume tage- oder wochenlang im Wohnzimmer und dünsten Schadstoffe aus. Damit sie möglichst gerade wachsen, sind viele Bäume zudem genmanipuliert.

Natürlich schön

Wer das vermeiden will, holt sich einen Baum, der ohne chemische Keulen groß geworden ist. Zu erkennen sind die Tannen und Fichten aus ökologischer Waldnutzung an den Siegeln FSC, Naturland, Demeter oder Bioland. Die Umweltorganisation Robin Wood hat eine Liste zusammengestellt, wo es die umweltfreundlich gepflanzten Bäume zu kaufen gibt.

Aus der Region

Allerdings sind nur etwa fünf Prozent der in Deutschland angebotenen Bäume mit einem Öko-Siegel ausgezeichnet. Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, kann auch bei einem Förster aus Region einen Baum aus sogenannter Durchforstung kaufen. Dabei handelt es sich meist um Fichten, die zur Verjüngung der Bestände gefällt wurden. Zudem gibt es Förstereien, die anbieten, den Baum selbst zu schlagen. Dann ist wenigstens sicher, dass der Baum keinen langen, CO2-reichen Weg hinter sich hat.


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