Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie diese Website benutzen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies gemäß unseren Richtlinien zu. Mehr erfahren.X

Sparen im Bad

Warmwasser effizient erzeugen

Nach der Heizung verbraucht das Erzeugen von Warmwasser am meisten Energie im Haus. Deshalb lohnt sich die Investition in effiziente Systeme - hier lesen Sie die besten Tipps.

Aus jedem Hahn soll Wasser sprudeln, kalt und warm sowie in ausreichender Menge. Nach der Heizung verbraucht die Warmwasserbereitung die meiste Energie im Haus. Und je schöner das Bad, desto ausgiebiger genießen wir wohltuend warmes Wasser. Deshalb lohnt sich die Investition in effiziente und umweltverträgliche Systeme.

Einzelgänger: Durchlauferhitzer

Das Kompaktgerät springt immer nur dann an, wenn warmes Wasser benötigt wird. Die Röhren heizen blitzschnell auf und geben die Wärme an das vorbeifließende kalte Wasser ab. Es gibt keine Warmhalteverluste und Hygieneprobleme (Legionellen) wie bei Wasserbevorratung auf niedriger Temperatur.

Der Durchlauferhitzer benötigt viel Strom, lohnt sich aber, wenn die Zapfstelle in größerer Entfernung von einem Warmwassererzeuger liegt, selten gebraucht wird oder nur kleine Wassermengen erhitzt werden müssen. Beispiel: Handwaschbecken in der Garage oder eine nachträglich eingebaute Zapfstelle. Der Einbau erfordert nur geringe Installationsarbeiten.

Preis: Ab 70 Euro (Kleindurchlauferhitzer) bis 1000 Euro

Durchlauferhitzer Gruppenversorger -
Liegen mehrere Zapfstellen dicht beieinander, reicht ein Gruppenversorger.

Rudelchef: Gruppenversorger

Liegen mehrere Zapfstellen dicht beieinander, können sie von einem Gerät warmes Wasser beziehen. Das erledigen Durchlauferhitzer sowie Klein- oder Wandspeicher, die sowohl Wasser erwärmen als auch Warmwasser speichern. Erdgasgeräte sind in der Anschaffung teurer, im Unterhalt aber wesentlich wirtschaftlicher als Elektromodelle.

Unfreiwillige Wechselduschen, weil eine zweite Person am Waschtisch zapft, verhindern vollelektronische Durchlauferhitzer. Sie liefern gradgenau warmes Wasser gleichzeitig an mehrere Hähne. Kurze Rohrleitungen verhindern Wärmeverluste. Vorteile: einfache Installation und exakte Kostenabrechnung bei Mehrfamilienhäusern.

Preis: Erhältlich ab etwa 400 bis über 1200 Euro

Großabnehmer: Zentralheizung

Bei zentraler Versorgung werden alle Zapfstellen vom Warmwasserversorger wie etwa einem Erdgas-Brennwertkessel beliefert. Er sorgt über einen extra Speicher für reichlich Warmwasser und heizt die Räume.

Moderne Brennwertheizungen erreichen hohe Wirkungsgrade, weil sie Wärme aus den heißen Abgasen zurückgewinnen. Die Speicher sind gut gedämmt, lagern das Wasser in Schichten ein und halten mit geringem Energieaufwand die Temperatur. Eine Zentralversorgung bietet sich für Mehrpersonenhaushalte mit großem Warmwasserbedarf an. Nachteile: Wärmeverluste in Speicher und Rohren.

Preis: Erdgas-Brennwertkessel (19 Kilowatt, ohne Speicher): ab 1500 bis 5000 Euro


Warmwasser sparen: Die besten Tipps

  • Wasser abstellen beim Einseifen, Händewaschen und Zähneputzen.
  • Duschen statt baden: Ein Vollbad verbraucht dreimal so viel Energie und Wasser wie ein kurzes Duschbad.
  • Spararmaturen begrenzen Durchfluss oder Temperatur. 30 bis 40 Prozent Wasser und Energieeinsparung.
  • Bei effizienter Warmwassererzeugung Spül- und Waschmaschine ans Warmwasser anschließen.

Unser Extratipp: Duschkopf testen

Stecken Sie die Brause in einen Putzeimer (Inhalt 10 Liter) und drehen Sie das Wasser voll auf. Wenn der Eimer innerhalb einer Minute oder schneller überläuft, lohnt sich ein Sparduschkopf. Der reduziert den Verbrauch von Wasser und Energie zum Aufheizen um die Hälfte.

Mit der Installation eines Sparduschkopfes kann ein Vier-Personen-Haushalt pro Jahr somit rund 429 Euro und 57600 Liter Wasser einsparen. Das entspricht dem Inhalt von 360 Badewannen.


Bitte aktivieren Sie Java Script um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.