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Energiesparen im Bad

Wohlfühloase mit Spar-Effekt

Die nüchterne Nasszelle war gestern – das heimische Bad hat sich zum Wohlfühlraum entwickelt. Wir zeigen, wie Sie mit moderner Technik komfortabel Ihren Energieverbrauch verringern können.

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Elektrogeräte richtig nutzen
Ein Haartrockner schluckt mit einer Leistung von 1000 bis 2500 Watt richtig viel Strom: Die Haare einige Zeit im Handtuch vortrocknen und dann mit kälterer Temperaturstufe föhnen. Akkugeräte wie die elektrische Zahnbürste verbrauchen in der Ladestation nonstop Strom – nach dem Aufladen Stecker ziehen.

Wasserhahn auswechseln
Bei Zweigriff-Reglern für Kalt- und Warmwasser fließt oft Wasser ungenutzt in den Abfluss, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Einhandmischer regulieren Wassermenge und Wassertemperatur bequemer und schneller. Bei Selbstschlussarmaturen fließt es nur wenige Sekunden. Der Einsatz eines Luftsprudlers versetzt den Wasserstrahl mit Luft. Dieser wirkt dann weicher, voluminöser und der Wasserverbrauch sinkt um rund die Hälfte.

Besser heizen
Moderne Fußboden- und Wandheizungen kommen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus: Das Heizwasser muss weniger erwärmt werden. Die Strahlungswärme der großflächigen Heizkörper lässt den Raum subjektiv wärmer erscheinen – deshalb kann die Raumtemperatur um bis zu zwei Grad abgesenkt werden. Moderne, große Heizkörper arbeiten ebenfalls mit niedrigen Vorlauftemperaturen und gleichmäßiger Wärmestrahlung. Programmierbare Thermostate sparen zusätzlich Heizkosten. Preis pro Stück: ab 30 Euro.

Beleuchtung austauschen
Die Beleuchtung gibt Orientierung im Raum und Sicherheit, macht rutschige Flächen sichtbar und beugt so Stürzen vor. Zusätzliche Leuchten am Spiegel geben helles Licht zum Rasieren und Schminken. Da das Bad immer mehr zur Wellness-Oase wird und wir immer mehr Zeit dort verbringen, lohnt es sich, Energiesparlampen zu verwenden: Die sparen 80 Prozent Strom. Leuchtdioden (LED) halten ebenfalls Einzug und sind auch in bunten Farben erhältlich. Im Vergleich zu alten Glühlampen brauchen LED nur einen Bruchteil der Energie und überzeugen durch eine sehr lange Betriebszeit.

Sparsam spülen
Die Toilette ist der größte Wasserverschwender im Bad: Rund 35 Liter Trinkwasser verbrauchen wir täglich pro Person allein für die Toilettenspülung – bis zu neun Liter pro Tastendruck. Wassersparende Spülkästen begrenzen die Spülung auf drei Liter, das genügt meist völlig. Alte Wasserspülkästen mit Wasserstopp-Tasten nachrüsten. Kosten: zwischen 5 und 15 Euro.

Duschen statt baden
Ein Vollbad verbraucht etwa dreimal so viel Energie und Wasser wie ein Duschbad. Für ein Wannenbad müssen rund 120 Liter Wasser erwärmt werden, fürs Duschen nur 30 bis 40 Liter. Wer trotzdem aufs Baden nicht verzichten will: Vielleicht genügt es, die Badewanne nur halb zu füllen?

Duschkopf erneuern
Beim Duschen lässt sich mit einem Spar-Einsatz die Hälfte an Wasser sparen. Diese Duschköpfe ersetzen einen Teil des Wassers einfach durch Luft: Mit einem sparsamen Duschkopf, der 8 statt 16 Liter Wasser pro Minute verbraucht, lassen sich in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu 100 Euro Energiekosten pro Jahr sparen.


Auch wenn in Deutschland nicht wirklich Wasserknappheit herrscht, empfiehlt es sich für Verbraucher trotzdem, sparsam damit umzugehen. Wasser selbst kostet nicht viel, das Aufheizen und Bereitstellen von warmem Wasser allerdings braucht naturgemäß Energie. Der Posten Warmwasser macht fast 20 Prozent auf der Energierechnung eines Haushalts aus.

Solarthermie bringt das Badewasser am umweltfreundlichsten auf Temperatur. Die Funktionsweise ist einfach: Der Sonnenkollektor auf dem Hausdach erhitzt mit einfallender Sonnenstrahlung das Warmwasser und unterstützt auch die Heizung. Je nach Anlage und Standort erwärmt die Sonne über das Jahr gerechnet rund 60 Prozent des Brauchwassers kostenlos. In den Sommermonaten reicht meist ausschließlich die Kraft der Sonne. An dunklen Wintertagen springt eine Zusatzheizung ein. Hier bewährt sich die Kombination von Sonnenenergie mit der Erdgasbrennwerttechnologie, denn es heizt günstiger und umweltschonender als Strom oder Heizöl.

2000 Liter durch tropfende Wasserhähne

Doch nicht nur mit großen Investitionen lässt sich viel für Umwelt und Geldbeutel tun, sondern auch mit kleinen Tricks im Alltag: Stellen Sie beim Einseifen das Wasser ab. Auch beim Zähneputzen, Rasieren oder Händewaschen muss es nicht ständig laufen. Das spart 5000 Liter Wasser im Jahr. Reparieren Sie undichte Wasserhähne: Pro Jahr vergeudet ein tropfender Hahn bis zu 2000 Liter Wasser. Regeln Sie die Warmwassertemperatur auf 60 Grad: Höhere Temperaturen führen zu stärkerer Verkalkung und größerem Energieverbrauch, niedrigere zu Bakterien- und Keimbildung. Bei längerer Abwesenheit und Urlaub den Warmwasserspeicher ganz ausschalten. Das zahlt sich bereits dann aus, wenn Sie länger als drei Tage kein Warmwasser benötigen.


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