Was sind LEDs?

LED-Lampe: klein und energieeffizient

LEDs oder Leuchtdioden sind Licht emittierende Dioden. Sie funktionieren mit elektronischen Halbleiter-Chips. Setzt man sie unter Spannung, geben sie Licht ab. LEDs dienten zunächst vor allem als Orientierungsleuchten. Mittlerweile werden sie vielfach eingesetzt zum Beispiel als Fahrradleuchten oder in Taschenlampen.

Die Vorteile im Überblick:

•    hohe Lebensdauer
•    wartungsfrei
•    UV frei
•    geringer Energieverbrauch
•    farbstabil
•    dimmbar
•    unempfindlich gegen Erschütterungen

Bildergalerie: LED-Weihnachtslichter

  • Wer in der Weihnachtszeit Umwelt und Klima ein Geschenk machen will, dekoriert mit LED-Lichterketten.
  • LED-Lichterketten zaubern Weihnachsstimmung in jedes Wohnzimmer und punkten mit Effizienz.
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Was sind OLEDs?

Hand hält OLED, in der Forschung wird mit Hochdruck an der Weiterentwicklung organischer Leuchtdioden gearbeitet (Quelle: Phillips)

OLEDs - Organische Leuchtdioden - sind selbstleuchtend und werden bereits als Flächenbeleuchtung eingesetzt, zum Beispiel bei Handy-Displays. OLEDs funktionieren auf Basis von mehreren sehr dünnen organischen Schichten, die mit Strom ihre Leuchtkraft entwickeln. Wegen ihrer hauchdünnen und flexiblen Struktur lassen sie sich auf so gut wie jedes Trägermaterial auftragen.

Die Vorteile im Überblick:

•    hohe Flexibilität
•    brilliante Farbwidergabe
•    geringe Material- und Herstellungskosten
•    viele Gestaltungsmöglichkeiten

OLEDS: EU-gefördert

Die OLED-Technik entspricht einem Blick in die Zukunft der Lichtproduktion. Auch die EU fördert die Weiterentwicklung der OLED-Technik im Rahmen der Initiative OLED 100 mit 12,5 Millionen Euro. In Kooperation mit namhaften Vertretern der Lichtindustrie, soll die Initiative helfen, die Klimaschutz-Ziele der EU-Kommission umzusetzen. Auch das Bundesforschungsministerium unterstützt seit 2006 die OLED-Entwicklung im Rahmen der OLED 2015 Initiative mit 100 Millionen Euro.

Die Glühlampe hat bald ausgedient: Statt dessen geben Energiesparlampen und LEDs den Ton an.

Alles rund ums Licht

Sie möchten mehr rund ums Thema Licht erfahren? Wir liefern Ihnen weitere Informationen dazu:

Videos zu OLEDs

Das Fraunhofer Institut zeigt Einblicke in die Forschungsarbeit zu OLEDs, Sony präsentiert biegbare OLEDs sowie den Prototyp eines OLED-Fernsehers.




Neues Licht mit LED und OLED

Lichtinstallation im Raum mit OLEDs, mit moderner Lichttechnologie den Stromverbrauch senken (Quelle: Osram)

Seit 2007 läuft in den USA ein Wettkampf um die Lichttechnologie der Zukunft: der L-Prize – ausgeschrieben und finanziert von der US-amerikanischen Regierung. Es geht darum, die 60-Watt-Glühbirne zu ersetzen.

Aussichtsreichster Kandidat: die LED-Technologie. Philips hat seinen LED-Prototyp bereits eingereicht und darf auf ein Preisgeld von 10 Millionen US-Dollar hoffen.

L-Preis: Licht der Zukunft heißt LED

Die Anforderungen des L-Preis sind hoch: Gegenüber der Glühlampe soll der Nachfolger mindestens 84 Prozent Energie sparen, außerdem dimmbar sein und in weniger als einer halben Sekunde hell erstrahlen, mindestens 25.000 Stunden halten und die Farbmischung soll zu 90 Prozent der einer klaren Glühlampe entsprechen. Vorgaben, die keine Lampe aktuell erfüllen kann, auch nicht die LED-Lampe – noch nicht. Trotzdem hat LED das Potenzial und in der Forschung die Nase vorn.

LED oder Energiesparlampe?

LED-Lampen sind in der Anschaffung teuer, sie kosten bis zu 150 Euro, im Schnitt 10 bis 15 Euro. Zum Vergleich: Mit 5 bis 7 Euro ist der Verbraucher mit einer Marken-Energiesparlampe deutlich günstiger dabei. Zudem sind die Sparlampen in den gängigen Fassungen erhältlich, passen in jede Leuchte und punkten mit einer langen Lebensdauer - sofern es sich um Qualitätsprodukte handelt. In wenigen Jahren soll die LED-Technik so ausgereift sein, dass sie die Energiespar-Lampen dauerhaft ablösen kann und in allen relevanten Bereichen übertrifft: Anschaffungspreis, Leuchtenkompatibilität, Lebensdauer und Lichtqualität.




Glühlampe ist Vorbild für die Lichtqualität

Unterschiede in der Lichterzeugung bedingen die Lichtqualität. Das Licht der Glühlampe ist das Maß aller Dinge. Der Draht strahlt alle Spektral-Farben ab: Rot, Grün, Gelb und Blau. Rot-Gelb überwiegt und verbreitet angenehmes Licht.
Energiespar-Lampen sind nichts anderes als gefaltete Neonröhren, in denen das Quecksilbergas zum Leuchten gebracht wird. Es entsteht zunächst eine unsichtbare Ultraviolett-Strahlung, die durch die Beschichtung innen zu Rot, Grün und Blau umgewandelt wird. Die Farbmischung bestimmt den Lichtcharakter: Viel Rot-Anteil sorgt für eine warme Lichtfarbe.
LEDs erzeugen im Halbleiterchip blaues Licht, das mithilfe eines Leuchtstoffes zu Gelb umgewandelt wird, beide zusammen ergeben Weiß. Problematisch ist nach wie vor die Wiedergabe von Rot- und Grüntönen.

In Zukunft OLED?

Die Entwicklung von OLEDs (Organische Licht emittierende Dioden) wird mit Hochdruck vorangetrieben. OLEDs leuchten selbst, brauchen also keine Hintergrundbeleuchtung und ermöglichen ganz neue Beleuchtungswelten. Als ultradünne und flexible Flächenbeleuchtung lassen sich OLEDs potenziell überall anbringen und einsetzen, zum Beispiel als leuchtende Tapete oder als aufrollbarer Monitor.

Lichtdesign nach der Glühlampe

  • LED-Technik im Design der Glühlampe.
(Quelle: Osram)
  • Mehr als nur eine Lampe: Mit LED Design-Highlights in den eigenen 4 Wänden setzen.
(Quelle: Osram)
  • Die Energiesparlampe löst die Glühlampe ab.
(Quelle: Osram)
  • Nach der Glühlampe kommt? - Die Formenvielfalt - als LED oder Energiesparlampe.
(Quelle: Osram)
  • Das Licht der Zukunft heißt OLED: Lichtwände, bestehend aus organischen Leuchtdioden.
(Quelle: Mood Light by Robert Lipinski)
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LED: Die Fakten kurz und knapp

Licht Emittierende Dioden gehört die Zukunft – kein Wunder, wenn man ihre Vorteile betrachtet: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • LEDs sind Halbleiter, die Licht abgeben, sobald eine Spannung (bei mehreren LEDs in Reihe maximal 24 Volt) angelegt wird.
  • Als Glühlampen-Ersatz werden mehrere weiße LEDs zu einer Schraubsockel-Lampe zusammengefasst. Doch noch eignet sich kaum ein Modell als vollwertiger Ersatz für die Allgemeinbeleuchtung.
  • Es gibt bereits LED-Lampen, die einer 25 Watt-Glühlampe entsprechen. Bald sollen Alternativen zur 40 Watt-Glühlampe erscheinen.
  • Früher gab es LEDs ausschließlich in Neutralweiß (Farbtemperatur > 4.000 Kelvin), heute gibt es auch LEDs mit wärmerer Lichtfarbe (3.000 Kelvin).
  • LEDs fallen nicht aus, sondern verlieren an Leuchtkraft. Daher sind Qualitätsmängel nicht sofort erkennbar. Deshalb ist es hier besonders wichtig, auf gute Qualität zu achten.

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