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Heizungspumpe und Energielabel

Hocheffiziente Heizungspumpen erkennt man am Energielabel „A“. Die Investition in solch eine Pumpe lohnt und wird zudem von der Bundesregierung gefördert.

Achten Sie beim Kauf einer Heizungspumpe auf das Energielabel. Das Energielabel kennen Verbraucher bereits von den Haushaltsgeräten: In Energiestufen von A (grün: höchste Effizienz, niedriger Energieverbrauch) bis G (rot: hoher Energieverbrauch) klassifiziert es die Verbrauchsdaten der Pumpen verständlich und übersichtlich. Nur Effizienzklasse A gewährleistet minimalen Verbrauch. Da neue Pumpen der Klasse A bis zu 80 Prozent Strom einsparen, rechnet sich der Austausch – bei Preisen zwischen 300 und 500 Euro für eine Hocheffizienzpumpe – nach zwei bis vier Jahren.

Energieeffizienz wird gefördert

Wer eine ungeregelte Heizungspumpe durch eine Pumpe der Energieeffizienzklasse A ersetzt, erhält dafür seit 1. April 2009 eine staatliche Prämie. Die Investition in eine neue Pumpe wird im Rahmen des Programms „Effizient Sanieren“ mit 25 Prozent der Kosten bezuschusst, mindestens aber mit 100 Euro. Den Zuschuss können alle Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden beantragen. Gefördert werden nur Maßnahmen, die nach dem 31. März 2009 abgeschlossen wurden.

Fünf Millionen Tonnen CO2 weniger

Den Antrag stellt der Eigentümer der Immobilie nach dem Pumpentausch bei der KfW-Förderbank: www.kfw-foerderbank.de. Je mehr Pumpen ausgetauscht werden, desto eindrucksvoller ist das Ergebnis, hat das Bundesumweltministerium errechnet: Würden bundesweit sämtliche Heizungspumpen erneuert, könnten jährlich 1,6 Milliarden Euro Stromkosten gespart und die Umwelt um fünf Millionen Tonnen CO2 entlastet werden.

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