Natürlich und schön

Energie-Tipp

Wer bei Ökomode an sackartige Kleider in knitteriger Leinenoptikund selbst gestrickte Pullis denkt, hat einen Trend verschlafen.Gutes Aussehen und ein reines Gewissen in Einklangzu bringen, ist heute angesagt. Mittlerweile gibt es eine ganzeReihe von Anbietern, die trendige Mode herstellen und dabeiVerantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen. Etwasmehr Geld als bei Textildiscountern müssen grüne Shopper zwarausgeben, aber dafür ist meist die Qualität der Kleidung besser.

Beim Shopping können sich Verbraucher vor allem auf drei Gütezeichenverlassen. Der „Global Organic Textile Standard“ (GOTS)ist das weitreichendste Siegel. Es definiert umwelttechnischeAnforderungen und strenge Sozialkriterien für die Fertigung.Auch „Naturtextil IVN zertifiziert Best“ steht für hohe Umwelt undSozialstandards bei Textilien. Das „Fairtrade“-Siegel garantiertden Produzenten existenzsichernde Preise und den Beschäftigtenbessere Arbeitsbedingungen.

DieVorreiter

Das Naturtextilversandhaus„hessnatur“ schneidertseit 1976 schlichteBasics für Frauen, Männerund Kinder, verarbeitetnur Biobaumwolleund zahlt Produzentenangemessene Preise. AlleKleidungsstücke tragendas GOTS-Siegel: www.hessnatur.com

DieTrendigen

„Armedangels“ verkaufenGOTS- und Fairtrade-zertifizierte Kleidung.Das junge Modelabel ausKöln setzt auf lässigesDesign und kreativePrints. Produziert wirdin Indien, Marokko, Portugalund der Türkei unterfairen Bedingungen:www.armedangels.de

DieEleganten

Edle Mode und Accessoiressind die Markenzeichenvon „Wertvoll“. DieRohstoffe werden fair gehandelt,die Produkte öko-logisch hergestellt. EinenTeil des Erlöses spendetdie Firma an Hilfsprojektezur Förderung der sozialenGerechtigkeit: www.wertvoll-berlin.com

DieIndividuellen

Slow Fashion lautet derLeitgedanke von „Think!“.Die Österreicher fertigenlanglebiges Schuhwerkaus pflanzlich gegerbtemLeder in zeitlosem Design.Das Besondere: AlleSchuhe werden in Handarbeitinnerhalb Europashergestellt: www.thinkshoes.com