Das Trinkwasser im Check

Trotz unserer viel gepriesenen Trinkwasserqualität gibt es unter den Verbrauchern offenbar viele Zweifler. Getränkehersteller und die Hersteller von Wasserfiltern machen große Gewinne. Aber warum, wenn wir doch eines der besten Trinkwasser überhaupt zur Verfügung haben? Ist das Vertrauen der Verbraucher zu gering?

Woher kommt das Trinkwasser?

Trinkwasser kommt aus der Natur. Zu 70 Prozent gewinnen wir es aus dem Grund- und Quellwasser. See-, Talsperren- oder Flusswasser nutzen wir zu einem Anteil von 13 Prozent. Der übrige Anteil von 17 Prozent ist ursprünglich Oberflächenwasser, das durch eine Bodenpassage oder Uferfiltration aber fast wie Grundwasser ist. Der Geschmack unseres Trinkwassers ist in jeder Gegend anders. Das liegt an den Mineralien, die sich aus dem jeweiligen Untergrund im Wasser lösen.

Was ist Mineralwasser genau?

Lebendiges Mineralwasser ist ein Reinigungsmittel für unseren Körper. Egal welche Form es hat, es schwemmt und löst Schadstoffe aus uns heraus. Aber: Je weniger Mineralstoffe das Mineralwasser enthält, desto besser ist es für unsere Gesundheit. Wenn nur wenige Mineralstoffe im Wasser sind, reinigen sie weitaus effizienter den Körper. So können sie dann mehr Schadstoffe aufnehmen und ausschwemmen.

Der Check

Der WDR hat sich mal ganz genau mit dem kühlen Nass beschäftigt. Die Journalistin und Hauswirtschaftsmeisterin Yvonne Willicks hat nachgeprüft, ob unser Trinkwasser voller Schadstoffe oder Mineralien ist und welches Wasser wirklich gut für uns ist.Hier gibt’s Näheres dazu.

https://www.youtube.com/watch?v=OqDtyakfyiA

Wer braucht was?

  • Schulkinder sollten über den Tag verteilt mindestens 1,1 Liter zu sich nehmen. Eine ausgewogene Flüssigkeitszufuhr ist dabei wichtig. Getränke, die mit Zucker angereichert wurden, sollten dabei vermieden werden. Calcium unterstützt die gesunden Knochen des Kindes.
  • Schwangere und stillende Frauen haben einen veränderten Salzhaushalt. Um den wieder auszugleichen, ist natriumhaltiges Wasser gut. Eine gute Wasserqualität sollte hier insbesondere gewährleistet sein.
  • Ältere Menschen neigen dazu, zu wenig zu trinken. Also auch unbedingt etwas trinken, wenn gar kein Durst da ist.
  • Bei geistiger Belastung, also starker Konzentration und viel geistiger Verarbeitung ist es empfehlenswert, viele kleine Mengen zu trinken. Zusätzlich unterstützt Magnesium die Nervenzellen.
  • Bei großer körperlicher Belastung gilt: sehr viel trinken. Die durch den Schweiß ausgeschiedene Flüssigkeit muss wieder ersetzt werden. Unmittelbar vor der körperlichen Anstrengung sind zu große Mengen Flüssigkeit aber fehl am Platz. Wasser mit Magnesium und Natrium sind hier empfehlenswert.