Kleines Geld für große Taten

Wie viel ein einziger Euro bewirken kann, beweist die neue Stiftung "Solarbürger": Sie will mit den kleinen Spenden vieler Menschen Solaranlagen an Deutschlands Schulen installieren.

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat in Berlin den ersten Euro auf das Konto des Stiftungsfonds Solarbürger eingezahlt. Der auf den ersten Blick unscheinbare Obolus ist der Startschuss für die Errichtung zahlreicher Solaranlagen an Schulen und Kindergärten.

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Solaranlagen für ganz Deutschland

Dass der Minister lediglich 1 Euro spendete, liegt nicht daran, dass Altmaier kleinlich wäre. Das Prinzip der Stiftung beruht auf den vielen kleinen 1-Euro-Beträgen, die in der Masse einen großen Betrag ergeben. Der große Vorteil des Konzepts: Den einen Euro kann „wirklich jeder und jede aufbringen, so die Stiftungsgründerin Erika Wagner .

„Alle können und viele mögen mitmachen,“ wünscht sich Wagner. Mit einer Spende von 1 Euro je Jahr kann jeder ab sofort effektiv mit dazu beitragen, Solaranlagen an Kindergärten und Schulen in ganz Deutschland zu installieren: Von Flensburg bis Einödsbach, von Aachen bis Görlitz.

Für die Umwelt und für den Nachwuchs

Die eingesparten Energiekosten verbleiben zum größten Teil in der jeweiligen Einrichtung vor Ort.Die Einrichtungen können sich ab sofort um eine Solaranlage bewerben. Auch andere Formen der regenerativen Energiegewinnung sind willkommen, so etwa die Windkraft und die Speicherung der alternativ gewonnenen Energie. Bevorzugt werden Anlagen aus deutscher oder europäischer Produktion, errichtet von Handwerkern der jeweiligen Region.

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Wer „seinen“ jährlichen Euro beitragen möchte, kann ganz bequem einen Dauerauftrag einrichten oder auf dem klassischen Wege überweisen. Größere Beträge sind ebenfalls willkommen, beispielsweise als Sammelspende einer Belegschaft. Erika Wagner ist zuversichtlich: „Wenn viele mitmachen, kommt auch viel zusammen.“