Lebhafte Nachfrage nach Solarspeicher-Förderung

Das staatliche Förderprogramm für Solarspeicher findet große Resonanz. Die starke Nachfrage könnte schnell neue Entwicklungen anstoßen.

Das Förderprogramm Erneuerbare Energien Speicher stößt laut der staatlichen KfW Bank auf lebhafte Nachfrage. In den ersten zwei Monaten seit Programmstart seien bereits über 500 Kreditanträge mit einem Volumen in Höhe von rund zehn Millionen Euro eingegangen.

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Im Rahmen eines am 1. Mai gestarteten Marktanreizprogramms fördern das Bundesumweltministerium (BMU) und die KfW Bank die Installation von Solarstrom-Speichern sowohl für neue als auch für bestehende Photovoltaikanlagen. Ziel ist es, durch die Zuschüsse die Investition in dezentrale Batteriespeichersysteme attraktiver zu machen und so zur Kostensenkung und zur weiteren technologischen Entwicklung der Systeme beizutragen.

Technologische Weiterentwicklung beflügelt

„Die erfreulich starke Nachfrage nach unserem Programm bringt uns dem Ziel näher, die technologische Weiterentwicklung und Marktdurchdringung von Batteriespeichern voranzutreiben“, sagt KfW-Vorstandsmitglied Axel Nawrath.

Das größte Hindernis für den Verkauf von Batteriespeichern waren bislang die hohen Investitionskosten. Wenn der Markt weiter in Schwung kommt, könnten die Kosten für Batteriespeicher schnell sinken. Speichersysteme leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur besseren Integration von kleinen und mittelgroßen Solaranlagen in das Stromnetz und zu einer effizienteren Nutzung von Solarstrom.

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