Licht aus! Verschnaufpause für Mutter Erde

Die Umweltschutzorganisation WWF rief auf zu einer globalen Aktion: Samstagabend versanken weltweit unzählige Gebäude für eine Stunde im Dunkeln.

Millionen Menschen beteiligten sich auch dieses Jahr und schalteten am 23. März 2013 um 20:30 Uhr ihr Licht für eine Stunde aus. Viele tausend Städte hüllten Ihre größten Bauwerke und berühmtesten Sehenswürdigkeiten symbolisch in Dunkelheit. Stattdessen beleuchteten unzählige Kerzen die Straßen.

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Mit dabei waren im vergangenen Jahr unter anderem der Big Ben in London, der Eiffelturm in Paris, und auch Rio de Janeiros Christusstatue. Insgesamt nahmen 6.525 Städte in 150 Ländern an der Initiative teil. Bereits zum siebten Mal setzt sie sich für verstärkten Umwelt- und Klimaschutz ein.

Gemeinsam ein Zeichen setzen

Alles begann im Jahr 2007 mit einer einfachen Idee. Menschen sollen zu einer bestimmten Zeit zusammenkommen, um sich der enormen Wichtigkeit des Umweltschutzes bewusst zu werden. Und der Plan geht auf. Die Earth Hour motiviert Millionen von Menschen, umweltbewusster zu leben und Energie zu sparen. Auch über die 60 Minuten hinaus.

Das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Dieses Jahr lautete das Motto des deutschen WWF „Ja zur Energiewende!“. Und das aus gutem Grund. Zwar ist Deutschland diesbezüglich eine der engagiertesten Nationen, doch seit kurzem steht die Zukunft der Energeiwende auf wackligen Füßen. Um der Politik zu zeigen, dass die Bevölkerung hinter der Energiewende steht, gibt es im Rahmen der Earth Hour eine Petition dazu.

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