Sparrekord beim Wasserverbrauch

Eine Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt: Die Deutschen gehen immer sparsamer mit ihrem Wasser um. Sie verbrauchten so wenig Wasser wie noch nie seit Einführung der Studie.

Mit 99,3 Prozent ist fast die gesamte deutschen Bevölkerung an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. Anders sieht es beim Abwasser aus: Rund 2,8 Millionen Bürger sind nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. Das sind etwa 400.000 weniger als 2007. Laut Statistiken ist der Grund für den mangelnden Anschluss meist ein kleiner, abgelegener Wohnort.

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Einer Statistik des Statischen Bundesamtes zufolge ist der Wasserverbrauch der Deutschen so gering wie noch nie seit Einführung der Studie vor 50 Jahren. Ein durchschnittlicher Bürger verbraucht aktuell etwa 121 Liter am Tag für die Körperpflege, Nahrungsaufnahme und zum Waschen. Insgesamt fließen jährlich fast 3,6 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser in Haushalten und Kleingewerben.

Ein Trend setzt sich fort

Damit setzt sich ein langjähriger Trend fort: Vor fünf Jahren verbrauchte jeder Deutsche noch rund einen Liter mehr pro Tag. 1991 lag der Tagesverbrauch pro Kopf sogar noch über 23 Liter höher, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldete.

Dabei gibt es große regionale Unterschiede. Während die Menschen in Westdeutschland durchschnittlich 126 Liter am Tag verbrauchten, benötigten ostdeutsche Bürger im Schnitt nur 93 Liter am Tag. Die Stadtstaaten hingegen lagen mit 121 Litern genau im Durchschnitt.

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