Papier oder Pixel: Buch und E-Reader im Vergleich

Gewiss, ein E-Book-Reader erspartUnmengen Bäumen zu Büchernverarbeitet zu werden.Doch um ein elektronisches Lesegerätherzustellen, braucht esrund 15 Kilogramm Mineralien,320 Liter Wasser und 100 Kilowattstunden(kWh) Energie. Fürein Buch aus Recyclingpapier genügenim Schnitt 300 GrammMineralien, 10 Liter Wasser fürsPapier und 2 kWh Energie. Dafürschlägt der Transport auf dieÖkobilanz. Wer mit dem Autozum Beispiel acht Kilometer zurBuchhandlung fährt, verursachtdabei die zehnfache Menge anUmweltschäden wie sie beider Produktion des Buchesentstehen. Also alles nicht soeinfach. Ökologischer Siegerwird der E-Book-Reader wegenseiner großen Speicherkapazität– vorausgesetzt, er wird mindestensvier Jahre genutztund anschließend fachgerechtrecycelt.

So finden Sie denrichtigen E-Book-Reader

  • Goldener Käfig: Wer sich einenKindle-Reader zulegt, kann seineE-Books nur beim OnlinehändlerAmazon kaufen. Dafür ist Amazon Marktführer und bietet die größte Auswahl.
  • Freies System: Wer seinenBuchshop frei wählen oder inöffentlichen Bibliotheken ausleihenwill, sollte sich für einen anderenE-Book-Reader wie Tolino oder Koboentscheiden.
  • Bei den meisten Geräten leuchtendie Displays nicht von selbst,deshalb braucht man im DunkelnLicht zum Lesen. Manche Geräte besitzeneine Hintergrundbeleuchtung.
  • Leseratten wählen ein Gerät mitlanger Akkulaufzeit. Die StiftungWarentest nahm im Heft 6/2013E-Book-Reader unter die Lupe: DieAkkus hielten 9 bis 91 Tage.
  • Fast alle Buchshops bieten gratisE-Books an, ebenso das ProjektGutenberg (www.gutenberg.org) undAnbieter wie Freebook.de.

Energie-TippEnergieberater

Einfach sparen

1 Centkostet es, den Akku einesE-Book-Readers dreimal zuladen. Damit können Sie mehrals 150 000 Seiten lesen.

„Mit einer einzigen Akkuladunglässt sich auf dem Kindle PaperwhiteE-Book-Reader beidurchschnittlicher Nutzungetwa 56 Tage lesen, so der Hersteller.Die Stromkosten dafür betragengerade einmal 0,29 Cent.“