Cool bleiben und Energie sparen

Die Energieeffizienzklassen bei Kühlschränken reichen von A+++ (beste) bis D (schlechteste). Aktuell ist die schlechteste Klasse von Neugeräten im Handel jedoch A+. Ein Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht nur halb so viel Strom wie ein vergleichbares Modell der Klasse A+ und immerhin ein Viertel weniger als ein Produkt der Klasse A++. Wer beim Kauf eines neuen Kühlschranks oder einer neuen Kühl-Gefrierkombination auf die höchste Energieeffizienzklasse A+++ setzt, ist deutlich im Vorteil.

Größe passend wählen

Die Größe des Geräts beeinflusst den Energieverbrauch: Je mehr Volumen es hat, desto höher liegen Anschaffungs- und Betriebskosten. Kalkulieren Sie also genau ihren Bedarf an Kühl-Kapazität. Im Durchschnitt rechnet man mit 120 bis 140 Litern für Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte, für jede weitere Person 60 Liter dazu. Bei Gefriergeräten gelten 50 bis 80 Liter Nutzinhalt pro Person als angemessen. Wer viel einfriert, benötigt aber mehr: 100 bis 130 Liter.

Richtig aufstellen

Falls es Alternativen bei der Wahl des Standorts gibt, wählen Sie den kältesten Raum: Je kühler die Umgebung ist, desto weniger Strom benötigen Kühl- und Gefriergeräte. Sie sollten nicht neben Wärmequellen wie Herd oder Spülmaschine stehen und möglichst auch nicht am sonnigsten Platz in der Küche. Optimaler Ort für Gefriertruhen ist ein Keller: Jedes Grad Raumtemperatur weniger senkt den Energieverbrauch um drei Prozent.

Sparen beim Kühlen

Wenn man den Regler eines Kühlschranks um ein Grad höher stellt, sinkt der Stromverbrauch um etwa fünf Prozent. Die Temperatur muss nicht zwingend bei vier Grad Celsius liegen, wie oft empfohlen: Auch bei sechs Grad Celsius bleiben Lebensmittel lange frisch. Öffnen Sie den Kühlschrank immer nur so kurz wie unbedingt nötig, sonst entweicht unnötig Kälte und das kostet Strom. Keine warmen Speisen hineinstellen, sondern vorher abkühlen lassen. Tiefkühlware nicht im Warmen, sondern im Kühlschrank auftauen: So kühlt sie kostenlos mit.

Sparen beim Einfrieren

Nur vor dem Einfrieren größerer Mengen Lebensmittel die Temperatur mit „Superschaltung“ auf minus 22 Grad reduzieren. Zum Lagern genügen minus 18 Grad Celsius. Vor dem Einfrieren müssen gegarte Speisen völlig abgekühlt sein: Wärme erhöht den Stromverbrauch. Im Winter kann man Gefriergut auf dem Balkon vorkühlen – das spart Energie. Und auch bei Gefriertruhe oder Gefrierschrank gilt: Häufiges und langes Öffnen kostet Strom, Ordnung zahlt sich hier aus.