Achten Sie auf die Standfestigkeit!

Gute Grills sollten das TÜV-Gütezeichen „GS“ (Geprüfte Sicherheit) tragen. Wichtiges Qualitätskriterium für Holzkohlegrills ist ihre Stabilität.

Im letzten Produkttest von Stiftung Warentest haben Holzkohlegrills in erster Linie wegen Sicherheitsmängeln schlechter abgeschnitten als die elektrisch befeuerte Konkurrenz. Hauptproblem: Vor allem kleinere Kohlegrills erwiesen sich als äußerst „wackelig“. Wenn ein Grill mit glühender Kohle umfällt, ist das logischerweise brandgefährlich. Beim Einkauf daher unbedingt auf die Standfestigkeit achten, schwere Geräte sind stabiler.

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Weitere Qualitätskriterien: Der Grill sollte einfach aufzubauen und wieder zu zerlegen sein, um die Reinigung zu erleichtern. Mit glühender Kohle umzugehen, ist schwierig genug: Direkt darüber sollte man nicht mit dem Rost kämpfen. Deshalb muss der Grillrost leicht in der Höhe verstellbar sein. Damit nichts verbrennt, wenn die Hitze unversehens steigt. Und damit Sie problemlos Grillgut mit unterschiedlichen Garzeiten grillen können. Die Fläche des Rosts sollte genauso groß sein wie die Fläche für die Grillkohle. Verglichen mit Elektrogeräten haben alle Holzkohlegrills eine lange Anheizzeit, aber auch da gibt es Qualitätsunterschiede: Manche brauchen fast eine Stunde, um die Kohle richtig durchzuglühen.