Backofen reinigen

Wenn Sie richtig vorbeugen, müssen Sie nach dem Backen nicht auch noch schrubben. Zwischen Blech und Plätzchen legen Sie ohnehin Backpapier, damit nichts kleben bleibt. Das hilft auch beim Kuchenbacken: Backpapier unter der Kuchenform fängt auf, was eventuell über den Rand tropft, und ist problemlos zu entsorgen. Alufolie ist keine gute Alternative zum Backpapier, denn es isoliert. Das treibt den Stromverbrauch in die Höhe und ihre Plätzchen geraten ungleichmäßig.

Beim Reinigen an die Umwelt denken

Brennt trotz Vorbeugung was an, benutzen Sie keinen Backofenreiniger. Sie belasten die Umwelt, schädigen die Haut und riechen unangenehm. Verwenden Sie stattdessen Spülmittel oder eine Sodalösung – das ist billiger und genauso wirkungsvoll. Am bequemsten ist natürlich ein Backofen mit Selbstreinigung (Pyrolyse). Dabei verbrennt das Gerät bei hoher Hitze alle Verschmutzungen. Die Aschereste kann man mit einem feuchten Tuch herauswischen. Für diesen Vorgang benötigen moderne Geräte 3 bis 4 Kilowattstunden Strom. Das sparen Sie beim Backen leicht wieder ein, weil Herde mit Pyrolysefunktion besser abgedichtet sind als herkömmliche Modelle und daher weniger Energie verbrauchen.