Der hydraulische Abgleich

Stimmt der Leitungsdruck Ihres Heizwassers? Am Pfeiffen oder Rauschen des Thermostatventils erkennen sie das auf einfache Weise.

Wenn Thermostatventile laut pfeifen oder rauschen, stimmt der Leitungsdruck des Heizwassers nicht mehr. Weiteres Indiz dafür, dass ein hydraulischer Abgleich erforderlich ist, ist ungleiche Wärmeverteilung, d.h. wenn Heizkörper bei gleicher Thermostatstellung unterschiedlich warm werden. Wird ein Heizkörper nicht einmal dann richtig heiß, wenn man ihn voll aufdreht – dann muss der Heizungsprofi ran.

Anzeige

Abgleichen lohnt sich

Installateur bauen Widerstände ins Rohrnetz ein und sorgen so dafür, dass das Heizungswasser gleichmäßig überall hin fließt. Wasser nimmt nämlich von allein den Weg des geringsten Widerstands. Und das bedeutet: Je weiter Heizkörper von Kessel und Pumpe entfernt sind, desto weniger warmes Wasser kommt – durch lange, oft geknickte Leitungen – bei ihnen an. So wird Energie vergeudet, weil es im ersten Stock eines Hauses noch kühl ist, während in den Heizkörpern im Erdgeschoss schon längst zu viel Heizungswasser zirkuliert. Wird nun die Heizungspumpe höher gestellt, um gegenzusteuern, klettern die Stromkosten nach oben. Optimieren Sie deshalb vor dem Winter ihre Heizkosten durch einen hydraulischen Abgleich der Heizanlage.