Der richtige Saunaofen

Traditionalisten schwören auf Holzöfen. Doch komfortabler sind elektrische Heizsysteme, die man unter einer Bank oder hinter der Wand „verstecken“ kann. Die erforderliche Heizleistung hängt von der Größe der Saunakabine ab. Laut „Gütegemeinschaft Saunabau und Dampfbad“ gilt dabei die Regel: ein Kilowatt Ofenleistung pro Kubikmeter Saunainnenraum. Ein energieeffizientes System heizt die Kabine in höchstens einer Stunde auf 90 Grad Celsius.

Den Profi ranlassen!

Für Saunaöfen mit mehr als drei Kilowatt Leistung ist oft ein 400-Volt-Anschluss nötig. Lässt das Stromnetz das nicht zu, muss eigens ein Anschluss installiert werden. Da muss also ein Elektriker ran. Eine Saunakabine braucht zwei voneinander getrennte Schaltkreise: einen, um die Saunatemperatur zu steuern, und einen zweiten, um trotz der heißen Temperaturen an der Saunadecke Überhitzung zu vermeiden. Der zweite Schaltkreis sorgt dafür, dass die Stromzufuhr abgeschaltet wird, wenn die Temperatur unter der Decke die Höchstgrenze von 140 Grad Celsius übersteigt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ofen und Saunasteuerung das VDE-Zeichen tragen. Nur dann erfüllen sie garantiert die elektrotechnischen Sicherheitsvorschriften.