Energielabel nur für Elektrobacköfen

Energiespartipps fürs Backen: So können Sie mit Ihrem Backofen am besten sparen.

Moderne Technologie hat den Energieverbrauch von Backöfen deutlich verringert. Kaufen Sie aber keinen sparsameren neuen Herd, wenn der alte noch prima funktioniert. Anders als bei einem Kühlschrank, der rund um die Uhr läuft, hängt der tatsächliche Energieverbrauch eines Backofens weniger von der Technik ab als vom Umgang des Benutzers mit dem Herd. Hier liegt das wesentliche Sparpotenzial.

Aufs Label achten

Für Kochfelder und für Gasherde gibt es kein EU-Energielabel, das auf einfache Weise die Energieeffizienz anzeigt. Nur Elektrobacköfen werden in Energieeffizienzklassen eingeteilt: seit Januar 2015 gibt es ein neues Label mit den besten Energieeffizienzklassen A+, A++, A+++. Alle Herde/Backöfen, die seitdem in den Handel gekommen sind, müssen mit dem neuen Energielabel mit den Energieeffizienzklassen A+++ bis D gekennzeichnet werden. Doch sollte man sich beim Kauf eines Herdes nicht allein auf die Energieeffizienzklasse verlassen, weil auch der Verbrauch von effizienten Öfen unterschiedlich ausfällt. Außer über den Stromverbrauch gibt das Energielabel Auskunft über den Hersteller, den Namen des Modells und das Volumen der Backröhre in Litern. Kleine Geräte bieten zwischen 12 und 35 Liter, mittlere zwischen 35 und 65 Liter, große über 65 Liter Raum. Ein Standardbackofen weist eine mittlere Volumengröße auf.