Fleisch: Weniger ist mehr!

Die Aufzucht von Tieren ist besonders energieintensiv. Wer häufiger mal auf Fleisch verzichtet, tut der Umwelt und sich selbst etwas Gutes.

Auf der Erde werden über 20 Milliarden Nutztiere für den Konsum aufgezogen, getränkt und gefüttert. Fast 50 Prozent der weltweit hergestellten Nahrungsmittel (Getreide, Fisch, Öle etc.) landen in der Tierzucht. Der Fleischkonsum steigt ständig. Der durchschnittliche Verbrauch kletterte in den letzten 50 Jahren von 20 auf 40 Kilo Fleisch pro Erdenbürger. Das verursacht einen enormen Aufwand. Rinder nehmen in dieser Tabelle den Spitzenplatz ein.

An der richtigen Stelle sparen

Für ein einziges Kilogramm Rindfleisch werden acht Kilo Getreide verfüttert und rund 20.000 Liter Wasser verbraucht. Wiederkäuende Rinder produzieren zudem eine Menge Methan (Treibhausgas), das für die Atmosphäre schädlich ist. Auch tierische Produkte wie Käse oder Butter absorbieren bei der Herstellung mehr Energie als Obst oder Gemüse – es sei denn, letzteres wird von weit her importiert, im Treibhaus gezüchtet und/oder aufwendig im Kühlhaus gelagert. Alles spricht dafür, den Rat aller Ernährungswissenschaftler zu befolgen und den Fleischkonsum zumindest zu reduzieren. So lebt man gesünder, spart CO2 und Bares. Davon kann man dann locker gelegentlich ein Stück Bio-Fleisch finanzieren. Das schmeckt ohnehin viel besser.