Kellerdecke und Heizungsrohre dämmen

Die KfW-Förderbank vergibt im Rahmen des Programms „Energieeffizient sanieren“ Zuschüsse und günstige Kredite auch für Einzelmaßnahmen wie die Wärmedämmung von Dach, Speicherboden, Kellerdecken und Heizungsrohren. Diese Maßnahmen sind für Hauseigentümer gemäß Energieeinsparverordnung 2014 Pflicht, denn sie senken Wärmeverluste – und schonen auf Dauer Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

Kalte Luft von unten

Da im Keller nur selten geheizt wird, geht durch ungedämmte Kellerdecken viel Energie verloren. Das erhöht die Heizkosten um fünf bis zehn Prozent und sorgt im Erdgeschoss für kalte Füße. Teppiche auszulegen, hilft ein wenig. Noch effektiver: die Kellerdecke dämmen, zum Beispiel mit dünnen Dämmstoffplatten aus Polystyrol. Für Decken eignet sich auch weiches Material wie Mineralwolle, weil die keiner Druckbelastung standhalten muss. Verlaufen Heizungsrohre und Wasserleitungen freiliegend und ungedämmt durch den kalten Keller, geben sie unerwünscht Wärme an den Keller ab. Ein Installateur oder Isolier-Fachmann dämmt sie fachgerecht. Die sparsame Lösung: Ziehen Sie Dämm-Schläuche aus Schaumstoff ganz einfach selbst über die Rohrleitungen.