Maschinen-Problemfälle

Nicht jedes Geschirr ist „spülmaschinenfest“. Manche Stücke reinigt man besser mit der Hand.

Kristallgläser reinigen Sie am besten mit der Hand, sie werden in der Maschine nur stumpf. Kommen edle Gläser trüb aus dem Geschirrspüler, bedeutet das aber nicht automatisch, dass sie nicht spülmaschinenfest sind: Oft ist das auch nur ein Indiz dafür, dass Enthärtersalz fehlt.

Was rein darf

Problematisch ist das Reinigen von Plastikschüsseln und anderen Kunststoffteilen in der Maschine: Viele sind nicht hitzefest und verformen sich bei Spülprogrammen ab 60 Grad Celsius – insbesondere in älteren Maschinen mit innenliegenden Heizstäben. Plastikteile am besten von Hand spülen oder zumindest möglichst weit von den Heizstäben entfernt einordnen.

Rostet der Boden eines Stahltopfs und erweist sich so als nicht spülmaschinenfest, sollte man ihn unbedingt von Hand mit Stahlreiniger entrosten – sonst verteilt sich der Rost in der Maschine. Silberbesteck kann im Geschirrspüler anlaufen. Spülen Sie „das gute Silberne“ am besten gleich von Hand. Das gilt auch für Bestecke mit Holz- oder Hornteilen, Töpfe und Geschirr aus Aluminium, Kupfer oder Zinn, für bemalte Vasen und Teller, für Geschirr aus Steingut und mit Goldrand – alles Fälle für Handarbeit.