Richtig marinieren

Grillfleisch sollte nicht zu dünn geschnitten sein, sonst wird es beim Grillen trocken. Damit es saftig bleibt, legen Sie es vorher in Marinade mit Öl ein.

Damit das Fleisch oder anderes Grillgut auf dem Rost nicht austrocknet, wird es meist vorher eingeölt oder mariniert, d.h. in eine Flüssigkeit eingelegt. Natürlich gibt es beim Metzger und im Supermarkt eingeschweißtes, mariniertes Grillfleisch zu kaufen. Wer Zeit dafür hat, sollte es allerdings lieber selbst einlegen. Denn gekaufte Marinade ist meist nicht sehr frisch und steckt voller Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker.

Anzeige

Mmmh, lecker!

Marinade sollte Öl und etwas Säure enthalten. Öl hält das Fleisch saftig. Dafür eignen sich Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Sesamöl gut, Olivenöle sind weniger „hitzestabil“. Würzen Sie das Öl mit ein wenig Zitronensaft, Wein, eventuell etwas Senf und nach Geschmack mit Gewürzen und/oder Kräutern wie Thymian oder Rosmarin. Stellen Sie das eingelegte Fleisch mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, damit die Würze richtig durchziehen kann. Vor dem Grillen tupfen Sie das Fleisch ab, damit die Marinade nicht auf die Grillkohle tropft. Sicherer ist es, Auffangschalen zu verwenden. Reste der Marinade sollte man wegschütten, weil sie Keime wie z.B. Salmonellen vom Fleisch aufgenommen haben könnten.