Sparen mit dem Gasherd

Der Herd zählt zu den Energie-Großverbrauchern im Haushalt. Die Verbraucherzentrale schätzt den durchschnittlichen Stromverbrauch eines Elektroherds für das Kochen, Braten und Backen in einem Drei-Personen-Haushalt auf 470 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Bei einem Strompreis von 28 Cent pro kWh muss der Haushalt dafür ca. 131 Euro jährlich ausgeben. Wer auf den günstigeren Energieträger Erdgas umsteigt, kann in der Küche viel Geld sparen.

Bis zu 100 Euro sparen

Durch den Gaspreis von 6,2 Cent pro kWh sinken die Betriebskosten für den Herd auf 30 Euro im Jahr. In Haushalten, in denen der Ofen häufig genutzt wird, rechnet sich der etwas höhere Kaufpreis eines Gasherds schnell – vorausgesetzt, ein Gasanschluss ist vorhanden. Andernfalls beeinträchtigt die aufwändige Installation die positive Bilanz. Gasherde arbeiten nicht nur sparsam, sondern auch umweltfreundlich: Sie stoßen weniger Kohlendioxid aus als Elektroherde und verwandeln laut Ökoinstitut etwa 58 Prozent der Primärenergie in Wärme zum Kochen – ein Elektroherd nur 30 Prozent. Und man kann damit prima kochen und backen: Mit Gas lässt sich die Hitze schnell, stufenlos und präzise regulieren.