Welches Modul ist das richtige?

Energieeffizient arbeiten Solarstromanlagen erst ab einer bestimmten Größe.

In Regionen mit wenig Sonnenstunden rentiert sich eine Fotovoltaikanlage von vornherein nicht. Auch hoher Baumbestand in der Nähe des Hauses kann dagegen sprechen, wenn Bäume das Dach intensiv beschatten. Liegt das Dach ungünstig in Ost/West-Richtung, prüfen Sie andere Flächen: Fassaden, Wintergarten, Garage – es gibt viele Möglichkeiten, Solarmodule zu montieren.

Die Qual der Wahl

Mindestens 15 Quadratmeter Umfang sollte eine Solarstromanlage haben, damit Aufwand und Ertrag in angemessenem Verhältnis stehen – besser mehr. Je kleiner die Fläche für eine Anlage ist, desto mehr lohnt es sich, Solarmodule mit höherem Wirkungsgrad auszuwählen. Module aus monokristallinen Solarzellen sind teurer, aber effizienter. Module aus polykristallinen Solarzellen sind viel billiger, bringen wegen des geringeren Wirkungsgrads aber nur auf großer Fläche einen vergleichbaren Stromertrag. Das gilt auch für kostengünstige Dünnschicht-Solarmodule. Ihr Vorteil besteht darin, dass es bei ihrer Herstellung nur sehr wenig Halbleitermaterial braucht. Bisher funktionierten sie nicht so effizient wie die anderen Solarzellen, doch die Hersteller arbeiten daran, diesen Abstand wettzumachen.