Wo funktionieren Fotovoltaik-Module gut?

Beim Kauf von Modulen nicht nur die „Nennleistung“ vergleichen!

Ihr Standort entscheidet über die Leistung! Es gibt zwar einen objektiven, international gültigen Maßstab für die Leistung von Solarmodulen: KWp oder KilowattPeak. Das ist die so genannte „Nennleistung“, d.h. die maximale elektrische Leistung des Geräts. Diese Zahl kann Verbraucher jedoch leicht in die Irre führen. Sie beziffert nämlich die Modul-Leistung bei genau definierten Testbedingungen, die in der Praxis kaum realisierbar sind.

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Was es bei der Fotovoltaik zu beachten gibt:

Nur bei einer bestimmten Temperatur und Bestrahlungsstärke wird sie erreicht. Module funktionieren am effizientesten bei einer Innentemperatur von 25 Grad Celsius und gut belüftet. Mit jedem Grad Temperatur mehr sinkt die Energieausbeute. Maximalen Ertrag erbringen Solarmodule, wenn sie im optimalen Neigungswinkel zur Sonne stehen: 30 bis 45 Grad nach Süden. Doch nicht jedes Dach liegt günstig zur Sonne, die obendrein permanent wandert … Bei der Auswahl von Solarmodulen ist daher nicht nur ihre theoretische Leistungsfähigkeit wichtig, sondern vor allem die Lage des Gebäudes sowie Himmelsrichtung und Neigung der Flächen, die für eine Fotovoltaikanlage in Frage kommen.