Zugluft verringern

Wenn es „zieht“, frösteln die Hausbewohner trotz glühender Heizkörper und viel Heizenergie entweicht durch undichte Türen und Fenster.

Holzrahmen dehnen sich bei Wärme aus und schrumpfen wieder bei Kälte. So entstehen Ritzen und Fugen zwischen Fenster und Rahmen. Tür- und Fensterdichtungen aus Kunststoff werden mit den Jahren zudem porös – dann weht ständig ein kalter Lufthauch durch die Wohnung. Das schadet der Gesundheit und obendrein der Haushaltskasse, weil im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster hinaus geheizt wird …

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Türen und Fenster abdichten

Gut dämmende, neue Fenster einzubauen, ist die energieeffizienteste Lösung des Problems. Denn modernes Fensterglas und neumodische Rahmenkonstruktionen dämmen viel besser als ältere Bauteile. Wer weniger Geld investieren möchte, kann auch durch kleinere Abdichtungsmaßnahmen die Wärmeverluste senken: Mit Schaumdichtungsbändern oder selbstklebenden Dichtungsprofilen, die im Baumarkt erhältlich sind, können Sie Ritzen auffüllen. Lippenprofile dichten besonders gut. Das funktioniert am besten, wenn die Ritzen nicht breiter sind als gut drei Millimeter. Sind die Fugen unterschiedlich breit, können Sie mit eingespritzter Dichtmasse nachhelfen. Langlebige Gummidichtungen eignen sich auch für größere Spalten, Hohlprofil-Gummidichtungen sind besonders wetterfest.