Akkus richtig laden

Akkus sind auf lange Sicht günstiger, aber damit dies eingehalten wird müssen einige Dinge beim Be- und Entladen beachtet werden.

Wenn akku-betriebene Geräte anfangen zu „schwächeln“ oder ihre Batterieanzeige blinkt, sollten Sie die Akkus sofort herausnehmen. Denn dann sind sie schon fast leer. Und ihre Kapazität darf man nicht ausreizen, bis gar nichts mehr geht. Wird eine bestimmte Mindestspannung unterschritten – das nennt man Tiefentladung –, schädigt das nämlich die Akkus. Ihre Qualität leidet ebenso, wenn sie bereits vollständig geladen sind und der Ladestrom fließt trotzdem weiter.

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Intelligente, mikroprozessorgesteuerte Ladegeräte unterbrechen das Laden automatisch, wenn der Akku voll ist (Minus-Delta-U-Erkennung). Solche Ladegeräte verlängern die Lebensdauer und sind schon ab ca. 25 Euro erhältlich. Wenn Akkus trotzdem nachlassen und immer schneller leer werden, hilft es oft, sie mit dem Ladegerät ein paar Mal aufzuladen und wieder zu entladen. Dann speichern sie wieder mehr Strom. Akkus brauchen „Action“: Wenn ein akku-betriebenes Gerät länger nicht benutzt wird oder wenn Akkus separat gelagert werden, entladen sie sich allmählich von selbst. Nach ein paar Wochen Pause muss der Nutzer also vor einem erneuten Gebrauch die Zeit fürs Wiederaufladen einplanen.