E-Prämie kommt langsam in Fahrt

Mit dem Umweltbonus will der Bund die Elektromobilität ausbauen. Acht Monate nach seinem Start gibt es 12.650 Anträge.

Seit acht Monaten gibt es den Umweltbonus des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Mit diesem Zuschuss zum Kauf von Elektroautos, sei es mit Batterie, als Plug-in-Hybrid- oder mit Brennstoffzellenantrieb, wollen Bund und Autoindustrie die Entwicklung der E-Mobilität in Deutschland fördern. Bislang gab es insgesamt 12.650 Anträge, so die Zwischenbilanz des Bafa (Stand: 28. Februar 2017). 7.107 Anträge fallen auf reine Batterieelektrofahrzeuge und 5.540 auf Plug-In-Hybride. Für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen liegen bislang lediglich drei Anträge vor.

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BMW am beliebtesten

Das größte Interesse haben die Bayern. Bislang kamen 2.972 Anfragen aus dem Freistaat. Baden-Württemberg liegt auf Platz zwei (2.512 Anträge), Nordrhein-Westfalen auf Platz drei (2.191 Anträge). Das beliebteste Elektroauto ist weiterhin der BMW i3, gefolgt von den Plug-In-Hybridmodellen Audi A3 und dem BMW 225xe.

Die meisten Anträge stellten Unternehmen (6.533 Anträge) gefolgt von Privatpersonen (5.886 Anträge). Auch Stiftungen, Körperschaften, Vereine sowie kommunale Betriebe und Zweckverbände gehören zu den Antragstellern.

600 Millionen Euro stehen zur Verfügung

Für rein elektrische Fahrzeuge gibt es seit Anfang Juli 2016 einen Zuschuss von 4.000 Euro, für Plug-in-Hybride 3.000 Euro. Der Bund stellt dafür bis zu 600 Millionen Euro zur Verfügung. Das Bafa vergibt die Förderung solange, bis die Bundesmittel aufgebraucht sind oder bis das Programm 2019 ausgelaufen ist. Nach Einschätzung der Bundesregierung können mit dem Geld bis zu 400.000 Elektroautos gefördert werden.

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