Runter mit den Spritkosten

Vorausschauend fahren

An einem „Spritsparkurs“ teilnehmen und in Zukunft ein Viertel des Treibstoffs sparen. Früh (spätestens bei 2.000 Umdrehungen) in den nächsten Gang schalten, vorausschauend fahren und das Auto öfter rollen lassen – so können Vielfahrer mehrere Hunderte Euro im Jahr sparen.

Rollwiderstand vermindern

Sogenannte Leichtlaufreifen haben einen geringeren Rollwiderstand, machen weniger Lärm und reduzieren den Treibstoffverbrauch um bis zu einem halben Liter auf 100 Kilometer.

Energie-Tipp

Motor abschalten

Den Motor abzustellen lohnt sich ab einer Leerlaufzeit von 20 Sekunden, am Bahnübergang, im Stau oder an der roten Ampel. Automodell mit Start-Stopp-Automatik wählen. Spart in der Stadt zehn Prozent Treibstoff.

Kurzstrecken mit dem Rad

Ein kalter Motor schluckt auf den ersten vier Kilometern Fahrt besonders viel Sprit und produziert mehr Schadstoffe. Deshalb sonntags die Brötchen beim Bäcker mit dem Fahrrad holen oder laufen.

Luftdruck prüfen

Reifenluftdruck regelmäßig prüfen. Schon 0,2 bar weniger Luft in den Reifen erhöht den Rollwiderstand, sorgt für mehr Verschleiß und unnötigen Treibstoff-Mehrverbrauch von etwa einem Prozent.

Erdgas als Treibstoff nutzen

Auto mit umweltschonendem Erdgasantrieb kaufen. Spart nicht nur Treibstoffkosten, sondern auch Kfz-Steuer.

Ballast abwerfen

Unnötiger Ballast im Auto erhöht das Gewicht und den Kraftstoffverbrauch. Dachgepäckträger und -boxen vergrößern den Luftwiderstand, besonders mit steigender Geschwindigkeit. Leere Fahrrad-Dachträger treiben laut ADAC die Spritrechnung um rund zehn Prozent nach oben, mit Drahteseln um fast 40 Prozent. Leere Fahrrad-Heckträger erhöhen den Spritverbrauch um etwa 20 Prozent, mit Bikes sogar um die Hälfte. Auf langen Fahrten kann es unter diesen Umständen preiswerter sein, die Fahrräder am Urlaubsort zu mieten anstatt sie von zu Hause mitzunehmen.

Prima Klima

Ein angenehmes Innenraumklima hält den Fahrer fit. Die Klimaanlage verursacht jedoch zusätzlichen Spritverbrauch zwischen 0,1 bis 2,1 Liter, eine Standheizung etwa 0,2 bis 0,5 Liter pro Stunde. Auch Frischluft ist nicht umsonst: Offene Seitenfenster oder Schiebedächer beeinträchtigen die Aerodynamik. Das kostet gerade bei höheren Geschwindigkeiten mehr Treibstoff.

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So tanken Sie am günstigsten

1.) Freie Tankstellen verkaufen Treibstoff oft günstiger als die großen Mineralölkonzerne.

2.) Donnerstags und freitags kostet Sprit mehr als zum Wochenbeginn. Vor Ferienbeginn wird gern an der Preisschraube gedreht.

3.) Auch die Uhrzeit spielt eine Rolle: Bis Mittag ist der Sprit am teuersten, am günstigsten tankt sich’s zwischen 18 und 21 Uhr.

Wo man am günstigsten Tanken kann ist kein Geheimnis. Es gibt mehr als 13.000 öffentliche Tankstellen in Deutschland. Seit September 2013 müssen diese ihre Preisänderungen bei den Kraftstoffsorten Super E5, Super E10 und Diesel innerhalb von fünf Minuten an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe melden. Die dort ankommenden Daten werden dann an zugelassene Verbraucherinformationsdienste weitergeleitet. Perfekt, um damit leicht die günstigste Tankstelle in der Umgebung zu finden.

Billig tanken – mit diesen Webseiten:

ADAC: www.adac.de/tankenClever-Tanken: www.clever-tanken.deMehr-Tanken: www.mehr-tanken.deSpritpreismonitor: www.spritpreismonitor.deSpritgong: www.spritgong.deTanke-Günstig: www.tanke-guenstig.deSparsamtanken: www.sparsamtanken.deBenzinampel: www.benzinampel.deTanken Tanken: www.tankentanken.de1-2-3 Tanken: www.123tanken.deTankProfi: www.tankprofi.netTanken Billiger: www.tankenbilliger.de

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