Langsam aber sparsam: das Eco-Programm

Eco-Programme in Spülmaschinen brauchen meist sehr lange. Warum das so ist, lässt sich einfach erklären.

Damit Teller, Besteck und Gläser in Ihrer Spülmaschine ganz sauber und auch wieder trocken werden, läuft das Eco-Programm überdurchschnittlich lange. Drei Stunden oder auch länger kann es dauern, bis die Maschine das Programmende anzeigt. Aber das Eco-Programm hält, was es verspricht: der Verbraucher spart dabei Energie und Geld.

Kaltes Spülen

Was am meisten Energie verbraucht, ist das Aufheizen des Spülwassers. So spült das Eco-Programm mit niedrigeren Temperaturen wie zum Beispiel 45 Grad. Außerdem spülen die umweltfreundlichen Programme mit weniger Wasser, was zusätzlich Energie einspart. Damit das Geschirr wieder trocknet, wird zusätzlich Zeit verbraucht.

Das sagt der Fachmann

Dr. Bernd Glassl, Bereichsleiter Haushaltspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V., vergleicht den Eco-Modus mit einem Auto: „Eine Strecke von 100 Kilometern kann ein Fahrzeug entweder mit 200 Stundenkilometern in 30 Minuten mit hohem Energieaufwand oder aber langsamer mit 100 Stundenkilometern und deutlich geringerem Kraftstoffbedarf zurücklegen. In der langsamen Variante dauert die Fahrt aber doppelt so lange.“ Ein cleverer Tipp: Um Ablagerungen in der Maschine zu vermeiden, sollte mindestens einmal im Monat mit hohen Temperaturen und einem schnelleren Programm gespült werden.


Das Eco-Programm ist nicht die einzige Möglichkeit, mit der Sie beim Spülen sparen können. Hier erhalten Sie sieben weitere Tipps.