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Energie für Kinder

Tobi und das Superrennen

Du sammelst die Tobi-Seiten, hast aber eine Ausgabe verpasst? Kein Problem: Hier kannst du dir bisherigen Folgen runterladen und dir aus allen Ausgaben das Superrennen basteln.

So wird gespielt

Jeder nimmt eine Menschärgere- dich-nicht-Figur, ein Würfel für alle genügt. Der Jüngste fängt an. Wer auf ein gelbes Feld kommt, muss die Frage beantworten. Stimmt die Antwort, darf er gleich noch einmal würfeln. Die grünen Felder geben euch einen Vorteil und die roten einen Nachteil. Viel Spaß!

1. Teil: Das Geheimnis der Geothermie

Wusstest du, dass mitten in der Erde, also im Erdkern, ein riesiger Ofen rund um die Uhr für Hitze sorgt? Würdest du eine Reise zum Mittelpunkt der Erde machen, würde es dabei immer wärmer. Nach 6350 Kilometern erreichst du die Erdmitte, dort ist es rund 6000 Grad Celsius heiß. Die Erdkruste sorgt dafür, dass du dir nicht die Füße verbrennst, wenn du draußen herumläufst. Diese äußere Hülle ist knapp 100 Kilometer dick. Wenn zum Beispiel ein Vulkan ausbricht, macht sich die Erdwärme in glühend heißer Lava bemerkbar. Besonders viele dieser Feuerspucker gibt es in Indonesien oder Japan. Aus der Erdwärme können Geothermiekraftwerke Energie gewinnen. Sie holen heißes Wasser aus tiefen Bohrlöchern und heizen damit ganze Städte. Oder sie treiben damit Generatoren an und erzeugen Strom. Eine saubere Sache, denn sie belasten dabei unsere Umwelt nicht mit schädlichen Abgasen.

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Tobi auf der Suche nach der Energie aus dem All
Tobi auf der Suche nach der Energie aus dem All

2. Teil: Energie aus dem All

Stell dir vor, man könnte die Energie aus den Sonnenstrahlen direkt im Weltall einsammeln. Eine prima Sache, denn diese Energie wäre viel stärker als auf der Erdoberfläche, weil sie auf ihrem Weg dorthin durch die Atmosphäre und die Wolken stark abgeschwächt wird. Und Fotovoltaik- Module, die auf einer Umlaufbahn um die Erde fliegen, könnten im All ständig Sonnenstrahlen einfangen – auf der Erde geht das nur tagsüber und bei schönem Wetter. Satelliten und Raumstationen nutzen den Sonnenstrom schon lange für ihren Antrieb, warum also nicht auch wir? Dafür müssen Forscher erst das Transportproblem lösen. Schließlich lässt sich ja nicht einfach ein langes Kabel aus dem Weltall zur Erde verlegen. Die Energie könnte mit Mikrowellenstrahlen oder Lasern zu Empfangsstationen auf der Erde geschickt werden. Es wird allerdings noch einige Jahre dauern, bis es dafür eine funktionierende Technik gibt.

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3. Teil: Das Geheimnis der Meere

Im Wasser steckt jede Menge Energie. Aber wie kommt sie dort eigentlich hin und wie können wir sie nutzen? Quelle für die Energie in den Ozeanen ist die Sonne. Ihre Strahlen erwärmen die Wasserschichten und lösen so Meeresströmungen aus. Die Sonne sorgt aber auch für unterschiedlich warme Luftmassen und damit für Wind – und der bläst über die Meere und erzeugt den Wellengang. Aus Wellengang und Strömungen versuchen die Forscher Strom zu gewinnen. In Wellenkraftwerken lenken sie zum Beispiel Wellen über eine Rampe, lassen das Wasser auf eine Turbine stürzen und treiben sie damit an. Einige der Meeresströmungs- oder Gezeitenkraftwerke gleichen dagegen großen Windrädern unter Wasser. Das fließende Wasser treibt ihre Rotoren oder Turbinen an, diese verwandeln die Bewegungsenergie in elektrische Energie, also Strom.

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Rekorde in der Tiefe der Erde.
Diesmal zieht es Tobi und seine Freunde unter die Erde.

4. Teil: Tobi auf Höhlentour

Kennst du das Fuchslabyrinth, die Elende Dreizehn oder das Mordloch? So fantasievolle Namen tragen Höhlen in Deutschland – die längste von ihnen ist mehr als 18 Kilometer lang und 1000 Meter tief, befi ndet sich in Bayern und heißt Riesending-Schachthöhle. Verglichen mit der Mammut- Höhle in Kentucky (USA) ist sie allerdings eher ein Zwerg: Die längste Höhle der Welt erstreckt sich auf rund 630 Kilometer. Entstanden sind diese natürlichen Hohlräume, weil die Welt unter unseren Füßen ständig in Bewegung ist. Wissenschaftler nennen das geologische Prozesse. Nach Vulkanausbrüchen bilden sich zum Beispiel durch Gasblasen in der Lava Höhlen. Oder Wasser löst unterirdische Gesteinsschichten auf und lässt Hohlräume zurück. Früher lebten oft auch Menschen in Höhlen oder nutzten sie als Kultstätten. Das zeigen Malereien an Höhlenwänden.

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