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Effizient Wohnen

Weltgrößtes Aktivhaus eingeweiht

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat in Frankfurt einen Wohnkomplex eröffnet. Das Besondere: Er gewinnt mehr Energie als er verbraucht.

 -  Bild: AGB

Schmal und langgestreckt steht es in der Frankfurter Speicherstraße. Mit seinem spitzen Dach erinnert es an einen Pfeil: Das neue Aktivhaus in Frankfurt soll den Weg in die Zukunft des Wohnens weisen. Das technische Meisterwerk ist 160 Meter lang, nur neun Meter breit und hat 1330 Solarmodule auf dem Dach und an der Fassade. Die damit erzeugte Solarenergie können die Bewohner gleich selber nutzen. Und damit die Mieter nachts nicht im Dunkeln sitzen, speichert eine Batterie den Ökostrom. Dieser Speicher steckt in einem Schrank im Keller des Hauses: Er ist sechs Meter breit, zwei Meter hoch und 70 Zentimeter tief.

Wärme aus Abwärme

Die Solarenergie treibt außerdem eine Pumpe an, die Wärme aus einem nahegelegenen Abwasserkanal aufnimmt, so Wasser erhitzt und die Heizungen befeuert. Bei so vielen technischen Neuerungen brauchte es natürlich einen Förderer: Das brandneue Haus gehört zum Netzwerk Effizienzhaus Plus und wurde vom Bundesumweltministerium bezuschusst.

E-Mobile im Keller

Die neuen Bewohner zahlen zirka 13,50 Euro pro Quadratmeter, Strom, Warmwasser und Heizung sind darin schon enthalten. Über einDisplay in ihrer Wohnung können sie die Energieerzeugung des Hauses mit ihrem eigenen Verbrauch abstimmen. Und selbst für umweltfreundliche Fortbewegung in und um Frankfurt ist gesorgt. Im Haus gibt es einen Car-Sharing-Service mit Elektrofahrzeugen. Betankt werden die E-Autos natürlich mit dem regenerativen Sonnenstrom vom Dach und der Fassade des Aktivhauses.


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