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Eine Frau misst Stromverbrauch mit Strommessgerät EM 600 EXPERT von ELV.

Energieberatung

So entlarven Sie die Stromfresser

Strommessgeräte kommen Stromfressern auf die Spur. Sie zeigen Ihnen, wo welche Elektrogeräte zu viel Strom ziehen.

Vielleicht ist ja gar nicht der Kühlschrank die Kostenfalle, sondern das Aquarium? Oder der gierige alte Wäschetrockner? Wer Stromverbrauch und -verteilung mit einem Messgerät gründlich durchcheckt, lernt die Sparpotenziale seines Haushalts kennen und wird bewusster mit elektrischer Energie umgehen.

Strommessgerät zwischen Stecker und Gerät schalten -  © Trurnit Gruppe
Ganz einfach: Messgerät zwischenschalten und Stromfresser entlarven

Stromfresser entlarven: so funktioniert's

Mit einem Strommessgerät können Sie nur Geräte testen, die per Stecker am Netz hängen. Ausgeschlossen sind Lampen und Geräte wie Boiler oder Elektroherd, die in der Regel fest installiert sind.

Das Messen selbst ist einfach: Stecken Sie das Messgerät zwischen Steckdose und Netzstecker des jeweiligen E-Geräts und messen Sie den durchfließenden Strom, wenn es eingeschaltet ist. Damit sollten Sie einige Minuten warten, falls das Gerät etwas Zeit benötigt, um auf „Betriebstemperatur“ zu kommen.

Ebenso wichtig ist es, den Verbrauch der Geräte im Standby-Modus zu testen. Schluckt etwa ein alter Röhrenfernseher pro Stunde „Bereitschaft“ 10 Watt, verschwendet er jede Menge Energie. Noch teurer wird's, wenn diverse andere Elektrogeräte ebenfalls immer für ihren Einsatz bereitstehen. Höchste Zeit für schaltbare Steckdosenleisten, mit denen Sie Standby-Verluste per Knopfdruck verhindern!

Spartipps vom Strommessgerät

Auch über die Energiekosten gibt ein Strommessgerät Auskunft: Wenn Sie vor dem Messen ihren Strompreis einstellen, rechnet es den verbrauchten Strom direkt um und zeigt auf dem Display an, welchem Betrag die Kilowattstunden entsprechen.

Je nach Strommessgerät können Sie diese Daten per Funk auf einen Computer übertragen und/oder zwei Elektrogeräte auf einmal testen. Einige Messgeräte sind in der Lage, zwischen Tag- und Nachtstromtarifen zu unterscheiden und die gemessenen Kosten auf ein Jahr hochzurechnen. Damit die Kostenprognose realistisch ausfällt, sollte man den Verbrauch mindestens eine Woche lang messen.

Der Grund: Ein Kühlschrank läuft zum Beispiel ständig, zieht aber nicht immer gleich viel Strom – denn der Verbrauch hängt ab von der Menge der Lebensmittel, von der Raumtemperatur und davon, wie oft der Kühlschrank geöffnet wird.

Schwachstelle Messgenauigkeit

Passable Strommessgeräte gibt es zu Preisen ab ungefähr 10 Euro. Teurere Geräte kosten zwischen 40 und 50 Euro. Sie können mehr – zum Beispiel die CO2-Emissionen berechnen, die dem gemessenen Stromverbrauch entsprechen –, sind aber auch komplizierter zu bedienen.

Ob ein Gerät gut ist, erkennen Sie daran, wie hoch die Leistung ist, die es ermitteln kann. Kann es elektrische Leistungen ab 0,5 Watt anzeigen, dann handelt es sich um ein gutes Produkt. Messgeräte, die Leistungen erst ab 5 Watt ermitteln, sind nicht in der Lage, die vielen kleinen Stromfresser zu entdecken. Manche Geräte speichern die Messwerte nicht: Man muss die Daten also umständlich an der Steckdose ablesen und notieren.

Leihen statt kaufen

Verbraucher, die in erster Linie ihre Standby-Verluste aufspüren wollen, müssen deswegen nicht unbedingt 50 Euro für ein Spitzengerät ausgeben: Man kann Strommessgeräte auch ausleihen. Diesen Service bieten Stromversorger, Baumärkte und Verbraucherzentralen an, manchmal sogar kostenlos (gegen Kaution). Auf der Website der Umweltaktion gegen Leerlaufverluste „No Energy“ können Interessierte nach Verleihern in ihrer Nähe suchen.


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