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Liebe BR,

bitte bestellen! Danke und vg, Philipp

Hallo Philipp, 
wenn Du das Bild geprüft und für gut befunden hast, weise es bitte der BR zwecks Feindaten-Bestellung zu.
Danke! Tanja

Grüner Wohnen

Alles neu macht der Frühling!

Oft kann man mit wenigen kleinen Handgriffen schon Großes bewirken. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Wohnung gesund und umweltfreundlich renovieren und gestalten können.

Die ersten Sonnenstrahlen bahnen sich zaghaft ihren Weg durch die frisch geputzten Fenster in Ihre Wohnung. Jetzt heißt es: Fenster öffnen und den Frühling reinlassen! Doch was bringt die Sonne zum Vorschein? Wenn ihr trautes Heim trotz Frühjahrsputz noch nicht in neuem Glanz erstrahlt, dann ist es höchste Zeit für eine Renovierung.

Schimmelfreie Fugen in neuem Glanz

Wo gebadet und geduscht wird, ist die Raumfeuchtigkeit hoch. Über den Winter siedeln sich Schimmelpilze in Fugen von Duschkabinen und Wannen an. Das ist nicht nur unansehnlich, es gefährdet auch die Gesundheit. Haben sich die Pilzsporen erst einmal festgesetzt, verbreiten sie sich über die Luft in der ganzen Wohnung.

Rücken Sie verschimmelten Silikonfugen zu Leibe und gönnen Sie Ihnen eine Rundumerneuerung. Die alten Fugen lassen sich am besten mit einem scharfen Messer entfernen. Säubern Sie sie sorgfältig, damit auch die letzten Pilzsporen beseitigt werden.

Um Ihre Gesundheit und die Umwelt zu schützen, sollten Sie anschließend emissionsarme Fugendichtstoffe verwenden. Eine Liste mit unbedenklichen Dichtstoffen finden Sie auf der Seite des "Blauen Engels" .

Wasser marsch: Aber bitte richtig dosiert

Jeden Liter Trinkwasser müssen Sie zweimal bezahlen: Einmal als Frischwasser und nochmal als Abwasser. Deshalb lohnt sich Wasser sparen gleich doppelt.

Sparen Sie mit, so einfach geht’s: Tauschen Sie Ihre alten Armaturen in Küche und Bad gegen Einhebelmischer und Thermostatbatterien aus. Diese regulieren die gewünschte Wassermenge und -temperatur schneller als gewöhnliche Armaturen. So läuft zukünftig weniger Wasser ungenutzt in den Abfluss.

Und wie steht es um Ihre Toilettenspülung? Wussten Sie, dass Spülkästen mit Spartasten oder Zwei-Mengen-Spültasten bis zu zwei Drittel Wasser sparen? Das WC-Becken muss allerdings dafür geeignet sein. Alte Spülkästen lassen sich problemlos mit Sparspülern nachrüsten. Durch beschädigte Spülkasten-Dichtungen können leicht pro Stunde 20 Liter und mehr ungenutzt auslaufen. Dichtung auswechseln!

Frische Farbe aus der Natur

Der Frühling ist die richtige Zeit für einen Tapetenwechsel. Aber muss man dazu gleich die Tapeten wechseln? Wie wäre es stattdessen mit einem neuen Anstrich, der die Wände in frischen Farben leuchten lässt?

Das sieht nicht nur toll aus, es ist auch gut für die Gesundheit. Vorausgesetzt Sie verwenden die richtige Wandfarbe: Mit Chemikalien versetzte Farben können Kopfschmerzen, Atemwegsreizungen oder andere Beschwerden auslösen. Die Umweltorganisation BUND rät deshalb, beim Kauf auf das Umwelt-Symbol "Blauer Engel" zu achten. Bei diesen Farben darf der Lösemittelanteil 0,07 % nicht überschreiten. Noch besser sind natürlich Naturfarben. Sie bestehen aus edlen Ölen, Bienenwachs und seltenen Pigmenten wie der grünen Veroneser Erde. Allerdings sind sie meist deutlich teurer.

Wer will, kann natürliche Wandfarben auch selbst herstellen - so wie es Jahrhunderte üblich war. Leimfarben bestehen aus Wasser, pflanzlichem Leim und Pigmenten. Sie sind preiswert mischbar, decken sehr gut und sorgen für einen kreidigen Effekt. In Feuchträumen sollten sie allerdings nicht eingesetzt werden, da sie nicht wasserfest sind.

Naturmöbel und -teppiche verbessern das Wohnklima

Vielleicht wollen Sie sich in nächster Zeit ein paar neue Möbel zulegen? Falls ja, sollten Sie darauf achten, dass diese aus Naturholz sind. Denn viele Billigmöbel sind nicht nur kurzlebig, sondern können sogar Ihrer Gesundheit schaden. Sie sind oft mit Schadstoffen belastet und nur wenige davon lassen sich eindeutig an einem typischen Geruch erkennen. Bestimmte Schadstoffe werden subjektiv gar nicht wahrgenommen, können jedoch gesundheitliche Schäden bis hin zu chronischen Vergiftungen auslösen.

Mit Naturholzmöbeln punkten Sie nicht nur bei Ihrer Gesundheit, sondern erhöhen sogar Ihr Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden. Naturholz ist nicht umsonst seit Tausenden von Jahren eines der beliebtesten und edelsten Materialien.

Viele wünschen sich in unserer schnelllebigen Zeit etwas naturbewusster und gesünder zu wohnen. Hierbei können Naturteppiche eine schöne Alternative sein. Sie verbessern zudem die Gesundheit, da unsichtbare Belastungen wie Feinstaub, Schadstoffe oder giftige Farbstoffe nicht oder nur wenig vorkommen. Das hilft vor allem Kindern und allergiesensiblen Menschen und wirkt sich nicht nur auf das Raumklima positiv aus.

Möbel verrücken für Umwelt und Portemonnaie

Wenn Sie mit den Renovierungsarbeiten fertig sind, können die Möbel endlich wieder an ihren alten Platz zurück. Oder doch lieber nicht? Denn wie heißt es noch so schön: Alles neu macht der Frühling!

Bevor Sie die Möbel zurückstellen lohnt es sich also zu überlegen, ob nicht eine Neuanordnung für eine willkommene Abwechslung sorgt. Und wenn Sie schon mal dabei sind, können Sie auch gleich die Heizkosten senken: Stand Ihr Sofa vor der Heizung? Dann weg damit! Achten Sie darauf die Heizkörper freizuhalten. Denn der nächste Winter kommt bestimmt und verdeckte Heizkörper belasten nicht nur Ihr Portemonnaie, sondern auch die Umwelt.

Aber an den Winter möchten wir noch gar nicht denken. Jetzt freuen wir uns erst einmal auf den Sommer in unserem frisch renovierten Zuhause. Noch mehr Tipps für umweltfreundliches Renovieren finden Sie in der kostenlosen Broschüre „Gesund und umweltfreundlich renovieren“ des Bundesumweltamtes.


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