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Weiße Ware

Schlaue Haushaltsgeräte denken mit

Wäscheduft ganz ohne Weichspüler und ein Kühlschrank, der im Netz surft. Haushaltsgeräte werden mit jedem Jahr intelligenter und autonomer. Entdecken Sie, was Haushaltsgeräte heute können.

Kochen, spülen, waschen – bei der alltäglichen Hausarbeit hat sich seit Beginn der technischen Revolution vieles getan. Braten und Kuchen können temperaturgenau ohne offenes Kohlefeuer garen, die Reinigung von Geschirr und Wäsche übernehmen hochmoderne Maschinen. Hausfrauen und -männer freut’s: Sie können öfter mal die Beine hochlegen.

Intelligente Technologien, Energieeinsparung und Komfort

Eines ist klar: Hersteller, die auf die Verkaufszahlen schielen, lassen sich immer neue Extras einfallen, die der Mensch zur Erleichterung der Hausarbeit mit „weißer Ware“ braucht – oder eben nicht braucht. Hauptsache, der Komfort stimmt für den Verbraucher und der Absatz für den Hersteller. Vieles hat mit der Steuerung der Geräte durch Internet und Smartphone zu tun, auch Energieeffizienz bleibt weiterhin interessant. Aber das ist bei Weitem nicht alles.

Wäscheduft ohne Weichspüler

Den angenehmen Geruch eines Weichspülers können Sie nun auch mit den Kondenstrocknern von Miele erzeugen. Das Flusensieb besitzt eine spezielle Halterung, in die Sie Duftflakons einsetzen können. Den gewünschten Duft – wahlweise Cocoon, Aqua oder Nature – gibt der Flakon während des Trockenvorgangs gleichmäßig ab. Fertig gewaschen duftet die Kleidung genauso frisch wie mit Weichspüler. Einmal zugedreht, können Sie die Wäsche auch ohne Duftzusatz trocknen – wie gehabt.

Das Ganze hat einen großen Vorteil für den Träger der Wäsche: Weichspüler kann Allergien auslösen. Außerdem umschließt er mit der Zeit die Fasern der Wäsche komplett, sodass die Kleidung nicht mehr aufnahmefähig ist. Das Trockner-Parfum hingegen gibt keine Flüssigkeit ab, sondern nur den Duft.


Den Miele T 8881 S gibt’s ab 1.649 Euro. Effizienzklasse A+++, Kapazität 7 kg, Energieverbrauch: 95 kWh/Jahr

Waschmitteldosierung von Geisterhand

Wer weiß schon, ob er zu viel oder zu wenig Waschmittel benutzt? Die Menge, die man braucht, hängt von Füllgewicht, Textilart, Wasserhärte und Verschmutzungsgrad ab. Am Ende legt man meist noch ein Schippchen drauf – und verschwendet kostbares Wasser. Siemens wirbt mit seiner i-Dos-Automatik, die bei den Modellen iQ 890 und iQ 800 erhältlich ist: Die Maschine berechnet nicht nur den exakten Bedarf an Waschmittel für die Wäsche, sondern nimmt sich auch nur so viel Wasser und Energie wie nötig. Natürlich stimmt ebenfalls die Energieeffizienz-Klasse der Maschinen: A+++.

Die Waschmaschine iQ 890 von Siemens gibt’s ab 879 Euro. Effizienzklasse A+++, Kapazität 8 kg, Energieverbrauch: 189 kWh/Jahr

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Ein Dinner für alle von Petra

Für Fans des Raclette hat sich die Firma „Petra Electric“ eine Neuheit einfallen lassen. Statt die grillende Basisstation in der Mitte zu platzieren, besteht beim Tischrill „Dinner4all“ jeder Teller zur Hälfte aus einer Grillplatte. Das erspart lästiges Strecken zur Tischmitte, um das Raclette-Gut zu wenden. Die Teilnehmer der Mini-Grillparty können bequem am Platz sitzend garen und das fertige Essen dann einfach auf die Porzellanseite des Tellers ziehen. In der Mitte befindet sich lediglich die Basisstation mit den rohen Zutaten. Daran sind die einzelnen Teller per Stromkabel angeschlossen.

Petra Electric TG 29.00 kostet ab 121 Euro. 300 Watt Leistung/Teller. Der Hersteller macht keine Angaben zur Energieeffizienz.

Mineralien, die Geschirr trocknen

 -  © Studio Messlinger GmbH

Sie setzen aus Platzgründen auf eine Waschtrockner-Kombination? Diese All-in-one-Ausführung ist auch beim Geschirrspüler möglich, sogar ohne Heizstäbe mit hohem Verbrauch. Der Zauberstoff heißt Zeolith: Winzige Kügelchen aus Akuminiumsilikat befinden sich im Unterboden des Spülers. Sie saugen das Wasser vom tropfnassen Geschirr in ihre vielen winzigen Poren. Dadurch erwärmen sie sich auf bis zu 235 Grad. Die so entstandene Energie wandelt das restliche Wasser in Dampf um, das mithilfe eines Ventilators in den Unterboden gelangt. Dort erhitzt sich das Zeolith wieder – ein Beispiel in Sachen Energieeffizienz also.

Zeolithspülmaschinen kosten zwischen 676 und 1600 Euro. Viele sind mit der Energieeffizienzklasse A+++ erhältlich.

Kühler und Entfeuchter in einem

Kurz vor Verkaufsstart steht der T9000 von Samsung. Das Kühl-Multitalent ist mit Sensoren ausgestattet, die die Feuchtigkeit der Lebensmittel messen. Um Milch, Käse und Fleisch länger frisch zu halten, senkt der Kühlschrank selbstständig den Feuchtigkeitsgehalt im Innenraum. Zwei Kompressoren und drei Verdampfer helfen dabei.

Mit einem Bildschirm und einem Linux-Betriebssystem ausgestattet, lässt sich der Kühlschrank mit dem Smartphone synchronisieren, etwa um die Einkaufsliste abzurufen. Praktisch ist auch, Rezepte für den Inhalt des Kühlschranks oder deren Nährwert gleich im Internet nachzuschlagen.

Das 539 Liter fassende Kühl-Mammut mit vier Zonen, die variabel umdefiniert werden können, soll rund 4.000 US-$ kosten.

Der Kühlschrank hat alles im Blick

Siemens setzt für die Zukunft auf den vernetzten Kühlschrank, der uns das Erinnern abnimmt. Wie wäre es mit einer App, die uns per Smartphone meldet, dass die Tür des Kühlschranks offen steht? Außerdem sollen demnächst Kameras den Seitentrakt und den großen Kühltrakt überwachen. Bei jedem Öffnen schießen die Kameras Fotos. Die können Sie im Supermarkt mit Ihrem Mobilgerät abrufen. So sind Sie immer up-to-date. Fehlt Milch? Habe ich die Butter gestern verbraucht?

Noch in diesem Jahr soll diese Vision auf den Markt kommen, so Claudia Häpp, Projektleiterin für Smart Grid und Home Connect bei Siemens. Der Preis für die intelligente Kühleinheit steht noch nicht fest.

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