Neuseeland? Ne, Allgäu.

Zehn Reiseziele, die Sie nicht in Deutschland vermuten würden – sondern in Island, Neuseeland oder den schottischen Highlands.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Goethes Zitat gilt auch für den Urlaub: Wir schwärmen von fernen Inseln und Kontinenten, dabei liegen viele Reiseabenteuer direkt vor der Haustür. Wussten Sie zum Beispiel, dass man den Eibsee auch „die Malediven Bayerns“ nennt und Andernach einen Geysir hat? Eine Reise in Bildern zu ungewöhnlichen Orten, die man auf den ersten Blick nicht in Deutschland verortet.

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Vincent Sima

Ist das ein schottisches Hochmoor? Nein, das Hohe Venn liegt an der deutsch-belgischen Grenze und gehört zur Nordeifel bzw. den Ardennen. Im Sommer leuchtet Europas größtes Hochmoor in saftigem Grün, im Winter verwandelt es sich in eine schaurig-schöne Eislandschaft mit bizarren Baumsilhouetten. Besucher wandern auf Holzstegen sicher durch die Moortümpel. Foto: iStockphoto/Vincent Sima

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Malediven? Knapp daneben. Aber der Eibsee wird wegen seines glasklaren, türkisgrünen Wassers und der vielen kleinen Inseln auch „die Malediven Bayerns“ genannt. Foto: iStockphoto/4FR

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Das dichte Grün, die nebelverhangene Schlucht: Das muss doch im brasilianischen Regenwald sein?! Falsch. Die Hängeseilbrücke Geierlay überspannt im Hunsrück auf 360 Metern Länge eine 100 Meter tiefe Schlucht. Grandiose Ausblicken belohnen die Wanderer für ihren Mut. Foto: iStockphoto/art4stock

bbsferrari

Klarer Fall, Island! Von wegen. Der höchste Kaltwassergeysir der Welt sprudelt nahe Andernach in Rheinland-Pfalz. Bis zu 60 Meter hoch schießt die Wasserfontäne – etwa doppelt so hoch wie der Strokkur, Islands aktivster Geysir. Foto: iStockphoto/bbsferrari

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Die Imbros-Schlucht auf Kreta? Sieht fast so aus, ist aber Bayern. Rund 700 Meter windet sich die Partnachklamm durchs Felsgestein und lockt jährlich etwa 300.000 Besucher nach Garmisch-Partenkirchen. Spektakuläre Ausblicke durch die 80 Meter tiefe Schlucht entschädigen Wanderer für volle Wege. Foto: stock.adobe.com/majorosl66

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Amazonasbecken? Sorry, wieder kein Treffer. Das ist die Große Saarschleife bei Mettlach, eines der bekanntesten Wahrzeichen des Saarlandes. Foto: Coppyright by Michael Schnel

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Nein, das sind nicht die Metéora-Felsen in Griechenland, das ist die Sächsische Schweiz. Schon Landschaftsmaler wie Caspar David Friedrich ließen sich von den bizarren Sandsteinnadeln inspirieren. Die nebelumwehte Felslandschaft hat bis heute nichts von ihrer Schönheit eingebüßt. Foto: iStockphoto/2016 Marek Kijevský

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Hat Tolkien hier den Herrn der Ringe verfilmt? Reitet gleich Gandalf um die Ecke? Das saftige Grün rund um den Schrecksee erinnert an Neuseeland, aber der kleine Hochgebirgssee liegt in den Allgäuer Alpen. Wiesen ziehen sich von den umrahmenden Gipfeln bis zum Ufer des Sees, der wie ein blau-grün funkelnder Edelstein in der Sonne glitzert. Foto: stock.adobe.com/Adrian72

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Seychellen? Nein, das ist der Heringsdorfer Strand auf der Insel Usedom. Der Strand mit seinem feinkörnigen, weißen, glattgeschliffenen Sand wirkt wie ein tropisches Ferienparadies. Die mit 508 Metern längste Seebrücke Deutschlands führt zu einem Restaurant mit pyramidenförmigem Dach. Foto: iStockphoto/Copyright: www.tilo-grellmann.de

K.-U. Häßler - stock.adobe.com

Cambridge? Wieder daneben. Das ist der Wörlitzer Park in Sachsen-Anhalt, ein im 18. Jahrhundert nach englischem Vorbild angelegter Landschaftspark. Lustschlösser, barocke Brücken und Gondelfahrer entführen Besucher in eine andere Welt. Foto: stock.adobe.com/K.-U. Häßler