Solarbatterien: Sonne für Tag und Nacht

Privatpersonen mit kleinen Hauskraftwerkenwie zum BeispielFotovoltaikanlagenproduziereninzwischen fast die Hälfte desÖkostroms hierzulande. Da dieFördersätze für eingespeisten Solarstromstetig sinken, rechnetsich die Investition in die Sonnenkraftwerkeallerdings immerweniger. Wer sich heute Solarzellenaufs Dach setzen lässt, mussmöglichst viel vom Ökostromselbst verbrauchen, raten Energieexpeerten. Doch gerade wennmittags die Sonne am stärkstenscheint, verbrauchen Haushaltemeist nur wenig Energie.

Eigenen Strom nutzen

Die Lösung, um den sogenanntenEigenstromverbrauch zu erhöhen:Akkus, die sich am Tag aufladenund den Sonnenstrom abends abgeben,verdoppeln die Nutzungdes selbst produzierten Stromsauf 70 bis 80 Prozent.

Blei-Akkus sind schon länger auf dem Marktund bieten bewährte Technik zuverhältnismäßig günstigem Preis.Moderne Lithium-Ionen-Akkusglänzen gegenüber den Bleimodellenmit Vorteilen: Bei gleicherKapazität kosten sie zwar etwadie Hälfte mehr, haben jedochdie doppelte Lebensdauer. Lithium-Ionen-Batterien schaffen rund7000 Ladezyklen und halten imDurchschnitt 20 Jahre. Außerdemgeben sie im Gegensatz zu Blei-Akkus einen größeren Teil der gespeichertenSonnenenergie wiederab – im Fachjargon „höhereEntladetiefe“ genannt.

Solarbatterien: Lohnende Investition ab 2015

Matthias Vetter vom LeipzigerFraunhofer-Institut für Solare Energiesystemeerwartet, dasssich Lithium-Ionen-Akkus ab 2015rechnen werden. Technischer Fortschrittund größere Stückzahlenwerden den Preis bis dahin weitersenken. Heute kosten die modernenSpeicher auf die Lebensdauerhochgerechnet zwischen 20 und30 Cent pro Kilowattstunde.

Auch der dafür benötigte Platzkönnte dann kleiner werden: EineSolarbatterie mit ausreichenderKapazität für ein Einfamilienhausbraucht heute noch so viel Platzwie ein Gefrierschrank.

Unser Tipp: Förderung für Solarbatterien

Seit dem 1. Mai 2013 könnenBetreiber von Fotovoltaikanlageneine Förderung für Batteriespeichersystemebeantragen,vorausgesetzt die Solaranlage gingnach dem 31. Dezember 2012 inBetrieb. Weitere Informationendazu auf der Internetseite derKfW-Förderbank: www.kfw.de