Ausbau der Ladeinfrastruktur

Die Bundesregierung plant den Ausbau von öffentlichen und privaten Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Deutschland.

Mit 300 Millionen Euro fördert der Bund bereits den Ausbau von öffentlichen Ladepunkten für E-Autos. Ziel der nächsten Wahlperiode ist es, das Netz um 50.000 Ladestationen bundesweit zu erweitern. Private Ladestellen werden gefördert, indem das Wohnungseigentumsrecht geändert wird. Wie genau, ist noch unklar.

Nationales Forum Diesel nennt keine Details

Auf dem Diesel-Gipfel wurde unter anderem angekündigt, den Ausbau von privaten Ladestationen zu erleichtern. In der kommenden Wahlperiode soll deswegen das Mietrecht und das Wohneigentumsgesetz ins Visier genommen werden. „Zu diesen Vorschlägen befinden sich die beteiligten Kreise der Bundesregierung derzeit noch in Beratung“, sagt Diana Spikowius, Sprecherin des Bundesjustizministeriums. „Es erscheint nicht gesichert, ob die vorgeschlagenen Änderungen tatsächlich die angestrebten Wirkungen entfalten“. Die vollständige Erklärung des Nationalen Forums Diesel finden Sie hier.

EU-Richtlinie für Gebäudeeffizienz unterstützt Ladeinfrastruktur

Laut einer geplanten EU-Richtlinie müssen ab 2025 Nicht-Wohngebäude Ladestationen für E-Fahrzeuge bieten, wenn sie mehr als zehn Parkplätze vorweisen. Das gilt für neue Gebäude als auch für solche, die saniert werden. Bei Wohngebäuden mit mehr als zehn Parkplätzen, ob neu oder grundlegend zu sanieren, werden Vorverkabelungen gelegt. Bei Bedarf können diese zu Ladepunkten errichtet werden. Frühestens 2018 wird die Richtlinie beschlossen.