Der Windpark als Freizeitattraktion

Windräder stoßen bei Naturschützern und Anwohnern nicht selten auf massive Kritik. Ein niederländisches Unternehmen will das Image von Windparks jetzt verbessern. Der Themenparkspezialisten Jora Entertainment hat bekannt gegeben, dass er an dem „ersten erneuerbaren Themenpark“ arbeitet. Das Konzept: Der Wind- wird zum Vergnügungspark. Gute Idee, denn die hohen Windräder lassen sich schließlich optimal zu Rutschen und Freifalltürmen umbauen.

Freefall vom Windrad

Energie-TippQuelle:

8000 Quadratmeter soll der Windpark groß sein. Die Attraktionen bieten jede Menge Adrenalinkicks. Dafür sorgen der Beaufort Buster, eine Wasserrutsche, die sich spiralförmig den Turm herunterschlängelt, der Blade Runner, ein Windrad mit Kabinen an den Rotorspitzen und der Newton Nightmare, ein Freefall-Tower, der die Fahrgäste innerhalb von 1,5 Sekunden aus 95 Metern abstürzen lässt. Und den Klassiker des Vergnügungsparks gibt es natürlich auch: Die Achterbahn heißt Happy Hurricane und schlängelt sich in Loopings um das Windrad herum.

Spielerisch Lernen

Das Konzept entwickelte Jora Entertainment zusammen mit dem Energieunternehmen Qurrent. Auf einer Branchenkonferenz in Florida wurde die Idee bereits vorgestellt. Wann die ersten Vergnügungs-Windräder stehen, ist noch nicht bekannt. Aber eines fest steht: In dem Vergnügungspark soll es jede Menge Infos zu erneuerbarer Energie geben. Und was ist besser als spielerisches Lernen?