Eigene Nummernschilder für E-Autos

Oldtimer haben es schon, Elektroautos bekommen es jetzt auch – ein eigenes Kennzeichen. Das hat das Bundeskabinett im Rahmen des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) beschlossen. 27 Euro kostet das eigene E-Nummernschild. Die „Umkennzeichnungsgebühr“ lohnt sich, denn mit der Kennzeichnung haben Fahrer von Elektroautos viele Vorteile.

Freie Fahrt auf Busspuren

Die Halter von E-Mobilen bekommen eigene E-Auto Parkplätze. Außerdem haben sie freie Fahrt, denn sie dürfen auch auf Busspuren durch die Stadt kurven. Auch Zufahrtsbeschränkungen für bestimmte Areale sollen für Autos mit dem E-Kennzeichen gelockert werden.

Wer das Kennzeichen bekommt

Nicht nur reine Elektroautos bekommen das E-Kennzeichen. Auch Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge können die Nummernschilder beantragen. Voraussetzung: Sie dürfen höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen und müssen mindestens 30 Kilometer mit ihrem Elektromotor schaffen.

Die Privilegien sollen den Absatz von E-Autos ankurbeln. Denn bis 2020 will die Bundesregierung eine Million E-Autos auf den deutschen Straßen haben. So sollen die Treibhausgasemissionen sinken. Ein wichtiger Schritt, denn 2014 war der Verkehr für 18 Prozent aller Emissionen verantwortlich.