Ein ganzer Tag für die erneuerbaren Energien

Am Samstag, 27. April ist Tag der offenen Tür für die erneuerbaren Energien. Die Initiative sucht nach Vorbildern und Nachahmern einer nachhaltigen Energiewirtschaft.

Bereits seit 1996 begehen deutsche Gemeinden bundesweit am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl einen Tag für die Erneuerbaren Energien. Fast genau am selben Tag als vor 27 Jahren der größte atomare Unfall der Menschheitsgeschichte passierte, sollen Bürger mit der Initiative ermutigt werden, auf Öko-Strom, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu setzen.

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Bitte eintreten!

Dazu konnten sich im Vorfeld Bürger, die beispielsweise eine Photovoltaikanlage besitzen oder in einem Niedrigenergiehaus wohnen, melden. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür wollen sie interessierten Verbrauchern ihre Anlagen zeigen und so Akzeptanz und Nachahmung für die erneuerbaren Energien schaffen. Auch gewerbliche Anlagenbetreiber nehmen an der Initiative teil.

Auf der offiziellen Seite des Energietags können Sie Einrichtungen suchen oder Ihre Anlage noch schnell anmelden.

Öko statt Atom

Der Aktionstag wurde 1996 zum zehnten Jahrestag von Tschernobyl aus der Taufe gehoben. Federführend war die sächsische Stadt Oederan, die bis heute die Initiative koordiniert. Binnen weniger Jahre weitete sie sich auf das gesamte Bundesgebiet aus. Nach 28 zu besichtigenden Anlagen im Jahr 1996 sollen mittlerweile über 1000 Anlagen in ganz Deutschland zu besichtigen sein.

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