Heiß, heißer, 2017

Eine Auswertung zeigt: 2017 lag die Temperatur 1,4 Grad über dem Mittel.

1881 hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) angefangen, Messungen aufzuzeichnen. Das vergangene Jahr 2017 zählt zu den acht wärmsten seit Beginn der Messungen. Durchschnittlich betrug 2017 die Temperatur in Deutschland 9,6 Grad Celsius, das sind 1,4 Grad wärmer als der Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Grundlage bieten über 2.000 Messstationen.

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Auswertung der Temperaturen

Am 22. Juni wurde der heißeste Tag in Trier-Petrisberg (Rheinland-Pfalz) notiert. Das Thermometer zeigte 37,2 Grad Celsius. Die kälteste Nacht war im bayrischen Reit im Winkl. Am 7. Januar wurden minus 26,3 Grad Celsius gemessen. Seit Beginn der Messungen 1861 gab es letztes Jahr den wärmsten März und Oktober, dafür aber auch den kältesten April. Der Sommer war im Süden sehr heiß und im Norden eher kühl.

Auswertung der Niederschläge

Ab November gab es eine längere Niederschlagsperiode die sich bis zum Jahresende hielt. Somit übertraf 2017 sein Soll von 789 Litern pro Quadratmeter um acht Prozent (850 Liter pro Quadratmeter). Dafür gab es letztes Jahr auch vier Prozent mehr Sonnenstunden: 1.595 Stunden Sonnenschein, der Durchschnitt liegt bei 1.528 Stunden.