Jeder Dritte spart Heizkosten

Eine TNS-Emnid-Umfrage hat das Heizverhalten der Deutschen untersucht: Dabei kommt es innerhalb der Bundesländer zu überraschenden Unterschieden.

Das Forschungsinstitut TNS-Emnid hat zahlreiche Deutsche zu ihrem Heizverhalten befragt. Das Ergebnis: Mehr als 30 Prozent der Befragten haben diesen Winter weniger geheizt als in den Jahren zuvor. Als Grund für die Sparmaßnahmen nannten die meisten Befragten hohe Brennstoffkosten.

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Das Alter: Faktor für Heizverhalten

Zudem zeigte die Befragung, dass das Heizverhalten je nach Alter variierte: So gab fast die Hälfte (44 Prozent) der 50- bis 59-Jährigen an, Wärme eingespart zu haben. In der Altersklasse der 40- bis 49-Jährigen ist der bewusstere Umgang mit Gas, Öl und Co. am geringsten ausgeprägt: Dort heizten gerade einmal 17 Prozent der Teilnehmer weniger als zuvor. Allerdings unterscheiden sich die Vorstellungen über die effektivsten Sparmaßnahmen in den Bundesländern deutlich.

Regionale Unterschiede

In nahezu allen Bundesländern versucht rund die Hälfte der Befragten Heizkosten zu sparen, indem sie die Heizungsperiode hinauszögern und früh beenden. Die meisten Deutschen setzten zudem darauf, die Heiztemperatur in den Räumen zu senken.

Lediglich in Bayern setzen nur 23 Prozent die Raumtemperatur herunter. Zudem vertrauen einige bayerische Befragte auf falsche Energiesparmaßnahmen: 37 Prozent der befrgagten Bayern schalten beim Verlassen der Wohnung die Heizung komplett aus, um Energie zu sparen. Gerade diese Maßnahme führt zu hohen Heizkosten, da die Räume auskühlen. Besonders gut scheinen sich hingegen die Hessen auszukennen: Nur 20 Prozent schalten die Heizung beim Verlassen völlig aus.

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