Kein Risiko bei Erdgasautos

Für Erdgasautofahrer eine beruhigende Meldung: Nach einem Tankunfall betont die Initiative Erdgasmobilität, dass Fahren und Tanken mit Erdgas sicher ist.

Bei dem Unfall in der ersten Septemberwoche war einer von vier Gastanks eines Erdgasautos beim Tanken geborsten, der Fahrer wurde verletzt. Die Unfallursache ist noch nicht abschließend geklärt. Für das betroffene Fahrzeugmodell, ein VW Touran ecofuel, galt bereits seit mehreren Monaten eine Rückrufaktion des Herstellers. Bei den Gastanks dieses Modells kann es laut VW zu Korrosionsschäden an der Außenhaut kommen.

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Den Tank tauschen

Die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) koordinierte Initiative Erdgasmobilität bedauert den Unfall, fordert eine rasche Aufklärung und ruft die Besitzer eines VW Touran ecofuel der Modelljahre 2005 bis 2009 dazu auf, den Empfehlungen des Herstellers zu folgen und den Gastank austauschen zu lassen. Bis dahin sollten die Besitzer auf Benzinbetrieb umstellen, um jedes Risiko zu vermeiden. Die gleiche Empfehlung hat VW auch auf die Erdgasmodelle vom Typ Caddy, Passat und Touran bis einschließlich Modelljahr 2010 erweitert.

Viele Tankstellen vorerst geschlossen

Fahrzeuge, die nicht wegen technischer Mängel von einem Rückruf betroffen sind, können aus Sicht der Initiative Erdgasmobilität weiterhin ohne Einschränkung sicher genutzt werden. Einzelne Tankstellenmarken wie Aral, ExxonMobil (Esso), Total, Jet und Shell haben zwar vorsorglich die Empfehlung herausgegeben, den Verkauf von Erdgas an den eigenen Tankstellen vorübergehend zu stoppen. Betroffen ist damit gut die Hälfte aller rund 900 Erdgastankstellen hierzulande. Konkrete Anhaltspunkte für ein erhöhtes Risiko beim Tanken lägen jedoch nicht vor.

Informationen zur Rückrufaktion für VW-Erdgasmodelle finden Sie hier, Informationen zur Sicherheit von Erdgasmobilität gibt es hier.

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