Lassen Sie nichts anbrennen

Grillmeister legen Fleisch gern in Marinade ein oder löschen es mit Bier ab. Achten Sie darauf, dass dabei keine Flüssigkeit in die Glut tropft!

Erst wenn sich eine weißgraue Ascheschicht gebildet hat und die Anzündhilfe völlig verbrannt ist, darf das Grillgut auf den Grill. Der Rost sollte mindestens zehn Zentimeter höher liegen als die Glut. Das wissen viele Hobby-Griller. Weit weniger bekannt ist, dass man das Grillgut nicht direkt auf den Rost legen sollte. Wenn Flüssigkeit in die Glut tropft, schadet das Grillvergnügen nämlich der Gesundheit.

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Besser in Alu wickeln

Verbrennen Bier, Fleischsaft, Fett oder Marinade auf der Kohle, entstehen krebserregende Stoffe (Benzpyrene), die mit dem Rauch aufsteigen und sich am Grillgut festsetzen. Besonders konzentriert finden sie sich in dunklen Fettkrusten und verkohlten Stellen: Die sollten Sie auf keinen Fall essen! Tropfen kann man vermeiden, indem man das Grillgut in Alufolie oder in Auffangschalen aus Aluminium auf den Rost legt. Bei modernen Elektrogrills kann nichts mehr anbrennen. Nur wenn bei älteren Modellen die Heizschlangen offen liegen, müssen Sie Fettauffangschalen aufstellen. Wer oft grillt und nicht so viel Alu-Müll produzieren möchte, kann als umweltfreundlichere Unterlage fürs Grillgut z.B. stabile Kohlblätter verwenden.