So funktioniert eine Mischbatterie

Im Handumdrehen die richtige Temperatur einstellen: Eine Armatur, die das kann, nennt man Mischbatterie. Wie funktioniert sie eigentlich?

Händewaschen, natürlich mit Seife, schützt vor Krankheitserregern. Die Wassertemperatur lässt sich an vielen Waschbecken mit einem Hebel einstellen: Mischbatterien liefern genau den gewünschten Mix aus kaltem und warmem Wasser. Sie werden aus zwei Leitungen gespeist. Aus der einen strömt heißes, aus der anderen kaltes Wasser. Die Stellung des Griffhebels entscheidet über das Mischungsverhältnis. Mit einer seitlichen Drehbewegung lässt sich das Nass nach Belieben wärmer oder kälter temperieren. Auch die Stärke des Strahls kann angepasst werden: Je weiter der Hebel nach oben gedrückt wird, desto weiter öffnet sich die Ventildichtung im Inneren der Armatur – das Wasser fließt stärker. Drückt man den Hebel nach dem Händewaschen wieder nach unten, schließt die Dichtung. Der Wasserzufluss stoppt.

Wasser läuft

Einhebelmischer haben, wie auf der Abbildung oben zu sehen, eine feststehende Platte mit drei Löchtern: je eines für den Warm- und Kaltwasserzulauf sowie eines für den gemischten Ablauf. Hinter dieser liegt eine bewegliche Platte, in die ein Kanal eingearbeitet ist. Über den Hebel (siehe kleine Abbildung rechts), kann man diesen Kanal in Richtung Kaltwasser oder Warmwasser schieben und so die jeweilige Zulaufmenge regeln. Drückt man den Hebel – wie auf der Abbildung – zum Beispiel in der Mitte nach oben, laufen zu gleichen Teilen kaltes und heißes Wasser aus dem Hahn.

Kartusche
So sehen Kartuschen, die sich in Einhebelmischern befinden, von der Seite aus. Über den Hebel, der mit dem Griff der Armatur verbunden ist, lässt sich die bewegliche Platte verschieben.

Mischbatterien gibt es auch als Zweigriffarmaturen oder – vor allem in stark frequentierten Waschräumen – mit Infrarotsteuerung. Ob so oder so: Händewaschen nicht vergessen.

Wie Sie mit wassersparenden Armaturen Ihre Energiekosten senken, lesen Sie hier.