Aufrüsten statt Ausrangieren

Die Produktion von Computern ist energieintensiv. Es lohnt sich, alte PCs aufzurüsten. Ist das nicht mehr möglich, müssen sie fachgerecht entsorgt werden.

Alte PCs sollte man nicht gleich ausrangieren, nur weil sie Schwächen zeigen. Oft ist das Problem durch den Tausch einzelner Bauteile zu beheben. Das Auf- oder Nachrüsten schont Ressourcen und ist außerdem viel billiger als ein neues Gerät. Festplatten, Grafikkarte, Laufwerke, Soundkarte, Arbeitsspeicher, Netzteile oder Lautsprecher kann man problemlos austauschen und auf den neuesten technischen Stand bringen (lassen).

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Wohin mit dem Alten?

Wenn wirklich nichts mehr geht, dann muss das Altgerät korrekt entsorgt werden. Laptops, PCs, Handys sowie die dazugehörigen Batterien und Akkus enthalten wieder verwendbare Rohstoffe, aber auch giftige Substanzen wie Blei, Cadmium und Quecksilber. Deshalb dürfen diese Materialien nicht in den Hausmüll. Verbraucher müssen alte Elektrogeräte und Zubehör bei kommunalen Sammelstellen bzw. Wertstoffhöfen abgeben. Bevor Sie das tun, sollten Sie aus Datenschutzgründen Ihre Festplatte zerstören: einfach in eine Plastiktüte stecken und mit einem Hammer draufhauen.