Die Auswahl des Dämmstoffs

Fürs Energiesparen kommt es auf die Wärmeleitfähigkeit des Materials an. Ansonsten unterscheiden sich Dämmstoffe z.B. in Dicke und Stabilität.

Vom Wärmeschutz abgesehen entscheidet der Einsatzbereich darüber, wie das Dämmmaterial beschaffen sein sollte: Es ist unterschiedlich dick, stabil bis flexibel, unterschiedlich durchlässig für Feuchtigkeit. Es gibt Platten, Rollen und loses Dämmmaterial, sowie drei Materialgruppen: Dämmstoffe aus natürlich nachwachsendem Material wie Flachs, Kokos oder Schafwolle und Dämmstoffe, die aus Recycling-Material hergestellt werden wie Mineralwolle oder Zellulose.

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Was darf es sein?

Am preiswertesten sind Dämmstoffe auf Erdölbasis wie Polystyrol-Hartschaum, bekannter unter dem Namen Styropor. Die Stoffe sind unterschiedlich druckbelastbar. Wenn Sie Dämmplatten an die Kellerdecke kleben, können Sie dafür weiches Material wählen, das keiner hohen Belastung standhält. Für die Außenfassade eines Hauses benötigen Sie dagegen sehr stabiles Material. Um im Speicher den Raum zwischen den Dachsparren zu dämmen, kann man ohne weiteres einen flexiblen Stoff wie Mineralwolle verwenden. Soll jedoch der Dachboden gedämmt werden und begehbar sein, müssen Sie entweder stabile Dämmstoffplatten verlegen oder weiches Material mit Latten und Spanplatten abdecken.